Grünen-Spitze widerspricht Hermann: nicht die Zeit, über Neuwahl zu spekulieren

Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner erteilt Spekulationen aus seiner Partei über Neuwahlen eine Absage.

Berlin. Angesichts zunehmender Schwierigkeiten in den Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP hat der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, deutlich gemacht, dass seine Partei nicht auf einen Abbruch der Gespräche zusteuert. „Klar sind Koalitionsverhandlungen fordernd, zumal es eine auf Bundesebene nicht dagewesene Konstellation ist, aber es ist sicher nicht die Zeit, über Neuwahlen zu spekulieren“, sagte Kellner dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Als demokratische Parteien ist es unsere Aufgabe, verantwortungsvoll mit Wahlergebnissen umzugehen, um eine stabile Regierung zu bilden.“

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Zuvor hatte der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) von erheblichen Konflikten der Verhandler von SPD, Grünen und FDP bei den Themen Klimaschutz und Verkehr gesprochen. Er hatte gewarnt, dass bei anhaltenden Differenzen Neuwahlen drohten. Hermann, ein Vertreter des linken Parteiflügels, ist allerdings nicht Mitglied in einem der Ampelverhandlungsteams.