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Diese Orte gehören zu den schönsten Ausflugszielen im Bayerischen Wald

Wow: Weiter Blick über Bad Kötzting im Bayerischen Wald.

„Grünes Dach Europas“: So wird der Bayerische Wald bezeichnet. Kein Wunder: Das rund hundert Kilometer lange Mittelgebirge an der tschechisch-deutschen Grenze ist berühmt für die riesigen Waldflächen und eine der schönsten Gegenden Deutschlands. Denn im Bayerischen Wald – auch als Bayerwald oder Arberland bezeichnet – liegt nicht nur die größte Waldlandschaft Mitteleuropas, sondern auch der einzige verbliebene deutsche Urwald.

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Der Bayerische Wald lässt sich in sechs Landkreise beziehungsweise Regionen unterteilen. Jede steht für sich und hat etwas anderes im Urlaub zu bieten – von zahlreichen Sehenswürdigkeiten bis hin zu einem breiten Freizeitangebot. Was sie eint, ist die prächtige Naturkulisse aus dichten Wäldern und imposanten Gipfeln. Wir nehmen dich mit zu den schönsten Orten im Bayerischen Wald.

Urlaubsregion Arber, Landkreis Regen

Der Landkreis Regen ist der nördlichste Landkreis des Regierungsbezirks Niederbayern. Im Norden grenzt er an die Oberpfalz, im Nordosten an Tschechien. Das Arberland begeistert mit sanften Hügeln, grünen Wiesen und dichten Wäldern, die 65 Prozent der Region bedecken – der waldreichste Landkreis Bayerns. Wanderungen, Radtouren, Wintersport oder Erholung: In der Urlaubsregion ist alles drin.

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Bodenmais

Eines der beliebtesten Reiseziele im Bayerischen Wald ist Bodenmais. Der Luftkurort liegt direkt am Fuße des Großen Arbers. Der Berg ist bekannt als „König des Bayerischen Waldes“ und mit seinen 1456 Metern Höhe der höchste Gipfel in der Region. Deshalb ist Bodenmais der perfekte Ausgangspunkt für einen Aktivurlaub mit Wanderungen, Radtouren und vielen Wintersportmöglichkeiten. Wer will, kann sogar Drachenfliegen.

Blick vom Silberberg auf die Marktgemeinde Bodenmais im Bayerischen Wald.

Bodenmais hat aber auch eine kulturelle Seite. Im Zentrum des Ortes locken von Barock inspirierte Architektur und ein traditionelles Handwerk: Der Bayerische Wald zählt zu den bedeutenden Glaszentren in Europa. In Bodenmais gibt es viele Glasbläserwerkstätten. Besonders sehenswert ist das Joska Glasparadies. Spannend sind auch die Ausstellung zum Bergbau im Alten Rathaus und das Besucherbergwerk am Silberberg: Hier lernt man viel über den Abbau von Edelmetallen im Bayerischen Wald.

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Regen

Im Herzen des Wanderparadieses Bayerischer Wald befindet sich der Ort Regen, der bereits Ende des elften Jahrhunderts gegründet wurde. Seit 2004 ist die auf 532 Metern Höhe gelegene Stadt ein staatlich anerkannter Luftkurort. Regen liegt sowohl im Bayerischen Wald als auch am Fluss Schwarzer Regen. Dieser Nebenfluss des Regens durchfließt zwischen Regen und Viechtach eine abgelegene Landschaft, die gern als „Bayrisch Kanada“ bezeichnet wird.

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Der Luftkurort Regen im Bayerischen Wald aus der Vogelperspektive.
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Die bekannteste Sehenswürdigkeit liegt zwei Kilometer südlich der Stadt: Die Burgruine Weißenstein thront auf einem 758 Meter hohen Quarzfelsen und gilt als eine der bedeutendsten Burgruinen Ostbayerns. Am Fuß der Burg erstreckt sich der beeindruckende Gläserne Wald. Dabei handelt es sich um eine ständig wachsende Sammlung von Baumform-Glasskulpturen, die sich vor dem Museum Fressendes Haus befindet. Im Museum gibt es die weltweit größte private Sammlung an Schnupftabakgläsern zu sehen.

Viechtach

Der Luftkurort Viechtach ist einer der beliebtesten Ferienorte im Bayerischen Wald und liegt an der Talschleife des Schwarzen Regens direkt im Naturpark des Bayerwaldes. Rund 8500 Menschen leben hier. Wer die Schönheit der Region von oben sehen will, sollte auf den Hausberg von Viechtach wandern: Der Kronberg bietet einen tollen Ausblick über das Regental. Lohnenswert sind auch eine Tour um das Felsendenkmal und Wahrzeichen Viechtachs, den Großen Pfahl, und eine Kanufahrt auf dem Schwarzen Regen durch die urwüchsige Natur von „Bayrisch Kanada“.

Der Urlaubsort Viechtach liegt direkt im Naturpark des Bayerwaldes.
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Das nahegelegene Regen bietet zudem mehrere spannende Museen: Das Nostalgie-Haus am Marktplatz zeigt unterschiedlichste Exponate aus mehreren Jahrhunderten, die Gläserne Scheune präsentiert faszinierende Glaskunstwerke und das Kristallmuseum herrliche Kristalle, eine Vielzahl an heilenden Steinen und faszinierenden Mineralien.

Zwiesel

Auch Zwiesel im nördlichen Teil des Nationalparks ist ein beliebter Luftkurort, der von den Bergen Arber, Rachel, Falkenstein und Hennenkobel umgeben ist. Der Name stammt vom bajuwarischen Wortstamm „zwisl“, was so viel wie Gabelung bedeutet. Gemeint ist die Gabelung der Flüsse Großer und Kleiner Regen, in deren Mitte die Stadt liegt. Im Sommer lockt ein abwechslungsreiches Wander- und Radgebiet, im Winter sind die rund 70 Kilometer gespurten Loipen beliebt. Fun-Fact: In Zwiesel liegt der Weißwurstäquator, ein Denkmal für die Weißwurst.

Vor allem aber ist Zwiesel bekannt als Glasstadt. Seit 1421 ist die Stadt Mittelpunkt der Glasherstellung und ‑veredelung. Bis heute wird diese Glastradition fortgeführt: Zahlreiche Glasherstellungs- und Glasveredelungsbetriebe befinden sich hier, außerdem Glaskünstlerinnen und Glaskünstler sowie Ateliers. Besondere Highlights sind die acht Meter hohe und weltweit größte Glaspyramide, die aus 93.665 Kristallgläsern gefertigt ist, und die Glaskapelle am Anger, die aus Glassteinen erbaut wurde.

Bayerisch Eisenstein

Unmittelbar an der tschechischen Grenze liegt der staatlich anerkannte Luftkurort Bayerisch Eisenstein inmitten einer herrlichen Waldlandschaft im dicht bewaldeten Tal des Großen Regens. Die Lage ist einzigartig: Der Große Arber, der Nationalpark Bayerischer Wald und der Böhmerwald sind im Urlaub im Nu erreicht.

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Das ermöglicht ein vielseitiges Programm: Wanderungen und Radtouren im Sommer, Skifahren und Langlaufen im Winter. Für Spaß und Action sorgen die gut präparierten Pisten und ein Snowboard-Funpark. Wer will, kann auch mit der Gondelbahn auf den Großen Arber fahren und von der Bergstation aus auf den Gipfel wandern. Bayerisch Eisenstein ist auch wegen seiner Nähe zu Tschechien beliebt: Nur drei Kilometer entfernt liegt die Stadt Železná Ruda, ein beliebter Urlaubsort des Böhmerwalds.

Urlaubsregion Oberer Bayerischer Wald, Landkreis Cham

Ein Gebiet, unzählige Möglichkeiten: Die Region Oberer Bayerischer Wald im Landkreis Cham ist ein Tausendsassa. Wer will, der wandert durch den Lamer Winkel bis zum Großen Arber, macht Radtouren entlang der Flüsse der Region, besichtigt alte Handelsstädte oder nimmt sich eine Auszeit im Kötztinger Land.

Cham

Die ostbayerische Stadt Cham liegt am Fluss Regen, der die Altstadt in einem weiten Bogen umfließt. Deshalb trägt Cham den Beinamen „Stadt am Regenbogen“. Da im Nordosten von Cham der Oberpfälzer Wald an den Bayerischen Wald anschließt, gibt es einen weiteren Kosenamen: Cham wird auch als das „Tor zum Bayerischen Wald und zum Böhmerwald“ bezeichnet. Zur tschechischen Grenze fährt man 20 Kilometer.

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Romantisch: Die Altstadt von Cham im Bayerischen Wald.

Als ehemalige Handelsstadt hat Cham viele Sehenswürdigkeiten, gut erhaltene historische Plätze und Bauwerke. Highlights sind unter anderem der historische Marktplatz mit dem spätgotischen Rathaus, das terrakottafarbene, zweitürmige Biertor, das Bürgerspital von 1300, die Burgruine Chameregg, die Klosterkirche Maria Hilf, die Stadtpfarrkirche St. Jakob sowie die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Furth im Wald

Die Grenzstadt Furth im Wald liegt im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, umrahmt von den Bergen Gibacht und Hoher Bogen auf der bayerischen und Čerkov auf der böhmischen Seite. 9000 Menschen leben hier. Im Urlaub lockt die Natur der lieblichen Mittelgebirgslandschaft: Furth im Wald ist umgeben von Bächen, Flüssen, Seen und waldreichen Bergen mit Radwegen, Wanderstrecken, Bademöglichkeiten, Wassersport und Kultur.

Furth im Wald ist durch Deutschlands ältestes Volksschauspiel, den Further Drachenstich, über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Ort zählen der rote Stadtturm mit seinen vier Turmzinnen, das Amtsgericht, das Rathaus, die Häuserzeilen der Pfarrstraße und die barocke Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt von 1893. Spannend sind auch ein Besuch der Further Felsengänge und der historischen Hammerschmiede.

Falkenstein

Der Luftkurort Falkenstein liegt zentral zwischen Regensburg und Straubing. Rund 3300 Menschen leben hier. Die Umgebung ist ideal für einen Aktivurlaub. Im Sommer locken ein Erlebnis-Freibad und zahlreiche Rad- und Wanderwege, im Winter Skilifte, Langlaufloipen und Natureisbahnen. Spannend: Entlang der stillgelegten Bahnstrecke nach Regensburg wurde ein Radwanderweg eingerichtet.

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Die mittelalterliche Burg Falkenstein ist das Wahrzeichen des gleichnamigen Ortes im Bayerischen Wald.

Die mittelalterliche Burg Falkenstein ist das Wahrzeichen des gleichnamigen Ortes und thront auf einem 628 Meter hohen Granitfelsen über den Dächern der Stadt. Hinter ihren Mauern befinden sich ein Jagdmuseum mit Trophäen und Waffen, das Haus des Gastes und ein Restaurant. Im Sommer ist die Burg Schauplatz der Burghofspiele. Der umliegende Schlosspark ist der zweitgrößte Natur- und Felsenpark Bayerns.

Bad Kötzting

Wer eine Auszeit im Bayerischen Wald sucht, ist im Kötztinger Land in Ostbayern genau richtig. Vor allem ein Ort hat sich ganz auf Gesundheit eingestellt: Bad Kötzting ist Bayerns jüngstes Kneippheilbad und mittlerweile ein wichtiger Gesundheitsstandort im Bayerischen Wald. 1985 wurde Kötzting Luftkurort, 1995 Kneipp-Kurort und 2005 mit dem Prädikat Kneipp-Heilbad zu Bad Kötzting.

Hier scheint es wirklich alles zu geben: von der ersten deutschen Klinik für chinesische Medizin über die neue Aqacur-Badewelt bis hin zu zahlreichen Beauty- und Wellnesseinrichtungen. Toll ist auch der 12,6 Hektar große Kurpark mit vielen Spazierwegen, Kneipp-Kurbecken, Minigolfanlage, Tischtennistischen, Kinderspielplatz und Motorikpfad. Im Tal des Weißen Regens gelegen, bietet Bad Kötzting außerdem Wandermöglichkeiten für jeden Geschmack.

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Urlaubsregion Straubing-Bogen, Landkreis Straubing-Bogen

Der Landkreis Straubing-Bogen liegt im Herzen Ostbayerns. Im Urlaub ist alles da: der Bayerische Wald im Norden, der Gäuboden im Süden und dazwischen die Donau, an deren Ufer die schon von den Römern gegründete Stadt Straubing liegt.

Straubing

Die mittelalterliche Stadt Straubing liegt zwischen Regensburg und Passau an der Donau, in Randlage zum Bayerischen Wald. Rund 46.000 Menschen leben hier. Das Wahrzeichen Straubings ist der schon aus der Ferne gut sichtbare gotische Stadtturm. Mit seinem Bau wurde im Jahr 1316 begonnen, der Turm wurde aber erst im 16. Jahrhundert vollendet. 227 Stufen führen auf 68 Meter in die Höhe.

Die Altstadt von Straubing ist absolut sehenswert.

Die mittelalterliche Stadt überzeugt mit Sehenswürdigkeiten wie dem Römerschatz im Gäubodenmuseum und sakralen Bauten wie der gotischen Basilika St. Jakob, der romanischen Kirche St. Peter oder der Karmelitenkirche Heiliger Geist des gleichnamigen Klosters. Toll sind Spaziergänge entlang der Donau und ein ausgiebiger Einkehrschwung in den Wirtshäusern und Biergärten der Stadt. Spannend: In Straubing findet das zweitgrößte Volksfest Bayerns, das alljährliche Gäubodenvolksfest, statt.

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Sankt Englmar

Klein, aber oho ist der staatlich anerkannte Luftkurort Sankt Englmar. Gerade mal 1700 Menschen leben hier, umgeben von einer herrlichen Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes. Sankt Englmar ist bekannt für seine Wanderrouten und Radwege, vor allem aber auch als Winterspielplatz. Skifahren, Snowboarden, Langlaufen oder Rodeln spielen eine große Rolle. Als Highlight gelten die 50 Kilometer an geräumten und präparierten Winterwanderwegen.

Der Ortsname stammt übrigens von dem Einsiedler Engelmarus, der einst als Tierheiler tätig war. Im Winter des Jahres 1100 wurde er im Alter von nur 40 Jahren erschlagen. Über seiner Grabstelle errichtete man eine steinerne Kirche, im Laufe der Zeit wurde Sankt Englmar sogar zum Wallfahrtsort. Noch heute findet am Pfingstmontag das sogenannte „Englmari-Suchen“ statt: Der Leichnam von Engelmarus wird alljährlich durch eine Holzfigur dargestellt.

Urlaubsregion Nationalpark Bayerischer Wald, Landkreis Freyung-Grafenau

Im Südosten Niederbayerns liegt mit Freyung-Grafenau der östlichste Landkreis Bayerns. Er grenzt an Tschechien und Österreich und an die Landkreise Passau, Deggendorf und Regen. Über die Hälfte des Gebiets ist mit Wald bedeckt und es beinhaltet einen Teil des Nationalparks Bayerischer Wald. Im Urlaub stehen Wandern, Radfahren oder Wintersport im Mittelpunkt.

Spiegelau

Am Fuß des Rachel, des zweithöchsten Bergs im Bayerischen Wald, liegt der staatlich anerkannte Erholungsort Spiegelau. Das gut ausgebaute Wanderwegenetz macht es möglich, von Spiegelau aus die Schönheit des Nationalparks Bayerischer Wald zu erkunden. Im Sommer dreht sich viel ums Wandern, im Winter gilt Spiegelau als Wintersportparadies.

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Blick von Reichenberg nach Riedlhütte und Spiegelau und zum Berg Großer Rachel bei Sonnenuntergang.

Der Bayerische Wald zählt zu den bedeutenden Glaszentren in Europa. Spiegelau ist eng mit der Geschichte der Glas- und Holzwirtschaft verbunden und entstand aus einer Glashütte: Im Jahr 1521 wurde die Glashütte Spiegelau zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Noch heute spielt die Glasherstellung eine wichtige Rolle: Spiegelau liegt an der Glasstraße; wer will, kann in mehreren Glashütten und Galerien mehr über diese traditionelle Kunst erfahren.

Urlaubsregion Passauer Land, Landkreis Passau

Das Passauer Land ist geprägt durch Flüsse, Wälder und Thermen. Gelegen im Dreiländereck Bayern, Böhmen, Österreich, durchziehen Donau, Inn, Ilz und Rott die Region. Im Norden ist das Passauer Land von den Hügeln des Bayerischen Waldes umgeben.

Passau

Bekannt als Dreiflüssestadt, liegt Passau an den drei Flüssen Donau, Inn und Ilz und an der Grenze zu Österreich. Rund 53.000 Menschen leben in der Stadt im Südosten von Bayern. Die Altstadt aus dem 17. Jahrhundert liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen Donau, Inn und Ilz. Vieles hier verströmt italienisches Flair. Das liegt daran, dass der Passauer Fürstbischof Wenzel von Thun die Stadt von bekannten italienischen Baumeistern im italienischen Barockstil wieder aufbauen ließ, nachdem sie 1662 fast vollständig abgebrannt war.

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Spektakulär: Luftaufnahme des Zusammenflusses von Donau, Inn und Ilz in der Dreiflüssestadt Passau.

In der Altstadt ist der Stephansdom das Wahrzeichen der Stadt. Er hält zwei Rekorde: Der Dom ist die größte Barockkirche nördlich der Alpen und verbirgt hinter seinen Mauern die größte Domorgel der Welt mit 17.974 Pfeifen und 233 Registern. Weitere Highlights sind der Residenzplatz, das Alte Rathaus, die Neue Bischöfliche Residenz, die Veste Oberhaus und die Wallfahrtskirche Mariahilf. In Passau treffen Geschichte, Kultur, Natur und Genuss aufeinander: Neben den Sehenswürdigkeiten locken auch Biergärten, Restaurants und Cafés.

Bad Füssing

Bad Füssing liegt im niederbayerischen Bäderdreieck und ist ein Tausendsassa in Sachen Thermen: Bei der Suche nach Öl im Jahr 1938 entdeckte man in 1000 Metern Tiefe Thermalquellen. Das Thermalwasser ist 56 Grad Celsius warm, enthält Sulfid-Schwefel und hat einen idealen neutralen pH-Wert von 7,21. Es wirkt entzündungshemmend, lindert chronische Schmerzen, entspannt die Muskulatur und fördert die Durchblutung.

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Heute speist das Thermalwasser von Bad Füssing drei Thermen mit rund 100 Becken: die Therme Eins, die Europa Therme und das Johannesbad Bad Füssing. Die Therme Eins ist die Ursprungstherme und bietet zwölf Thermalbecken, ein Grottenbad, Springbrunnenbecken und den Saunahof im Stil eines Rottaler Vierseithofs. Abseits des Wellnessprogrammes lockt Bad Füssing mit Natur. Rundum liegen sanfte Hügel, verwinkelte Flussauen und weites Land. Wer gern aktiv ist, kann auf über 430 Kilometern markierter Rad- und Wanderwege unterwegs sein. Ein Highlight: die Direktanbindung an Europas beliebteste Radstrecke Regensburg–Wien auf dem Donauradweg.

Urlaubsregion Deggendorfer Land, Landkreis Deggendorf

Das Deggendorfer Land bietet einen vielseitigen Landschaftsmix: Die Region in Niederbayern reicht von der Donaulandschaft mit dem Mündungsgebiet der Isar über die fruchtbaren Ebenen des Gäubodens bis hin zu den Höhen des Bayerischen Waldes. Im Norden und im Osten hat das Kreisgebiet Deggendorf Anteil am Bayerischen Wald.

Deggendorf

Das trubelige Herz des Deggendorfer Landes ist die gleichnamige „Hauptstadt“. Rund 32.000 Menschen leben in Deggendorf. Die Stadt wird auch gern als das „Tor zum Bayerischen Wald“ bezeichnet. Denn die Lage ist ideal: Sehenswürdigkeiten und viel Natur lassen sich prima miteinander verbinden.

Das Altstadtviertel bezaubert mit engen, kleinen Gassen entlang der historischen Stadtmauer. Ein architektonisches Highlight ist der im Jahr 1722 im barocken Stil erbaute Grabkirchenturm, der den Stadtplatz prägt. Eines der Wahrzeichen Deggendorfs ist das historische Alte Rathaus. Hier findet auch der beliebte Weihnachtsmarkt statt. Und nicht nur das: Neun Weihnachtsmärkte befinden sich in und um das „Tor zum Bayerischen Wald“.

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