Newsletter „DNN Schlemmerei“

Wir starten ins „Spargel-Spezial“

Liebe Leserin, lieber Leser,

fast schon unbemerkt von uns hat die Saison der edlen Stangen begonnen: Spargel aus der Region ist wieder in aller Munde. Am beliebtesten scheint die klassische Variante mit Sauce Hollandaise, Kartoffeln und Schinken.

Selbstverständlich lässt sich aus dem Gemüse (eigentlich sind es junge Staudentriebe – schauen Sie mal in die Spargelmythen) noch viel mehr zaubern. In den folgenden Ausgaben präsentieren wir Ihnen im „Spargel-Spezial“ besondere Rezeptideen von Dresdner Köchen. Den Anfang macht Daniel Fischer vom Restaurant Daniel.

Lust auf Spargel bekommen? Dann machen Sie bei unserem Quiz mit. Die Gewinner schicken wir ins Augustiner an der Frauenkirche – dort sind gerade Spargelwochen. Wenn Sie mögen, lesen wir uns in zwei Wochen mit mehr Spargelcontent wieder. Bis dahin: Guten Appetit!

Ihre Kaddi Cutz & Franziska Kästner

 

Was sich in Dresdens Gastroszene tut

Die Autorin (Mitte) bei einem Hausbesuch im Rahmen ihrer Kolumne "Manche Männer kochen gerne".

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Spargel-Spezial

Spargel mal anders: Daniel Fischer vom Restaurant Daniel setzt auf Spargelpommes.

„Für zu Hause finde ich Spargel-Pommes cool“, hat uns Daniel Fischer vom Restaurant Daniel in Striesen verraten. Dafür einfach weißen Spargel in dicke Stäbe schneiden, in Olivenöl braten und leicht salzen. Als Dip empfiehlt Daniel Crème fraîche.

 

Am Osterwochenende kam sie endlich mal wieder raus: Die Sonne. Ein guter Anlass, um einen kleinen Trip in die Sächsische Schweiz zu unternehmen, denn dort ist gerade die Wanderrast am Amselsee wieder in die Saison gestartet. Mit Trüffel-Pommes, Currywurst und einem Panini haben wir es uns also gut gehen lassen und beim Tretbootfahren sogar beinahe einen Froschkönig geküsst.

Das Currywurst-Menü gibt es für zusätzliche 2,50 Euro auch als Upgrade mit hausgemachter Trüffelmajo und ordentlich Parmesan.

Die aus „The Taste” bekannte Dresdner Köchin Verena Leister hat vor rund drei Jahren aus der alten Holzhütte einen kulinarischen Anlaufpunkt gemacht, Ehemann Philipp schmeißt den Bootsverleih – unter Wasser versteckt sich außerdem die hauseigene Lachsforellenzucht. Warum der Ausflug auf den letzten Metern dann doch noch zum Ausfluch geriet, ob sich der Weg zur Wanderrast trotzdem lohnt und warum es auch im fortgeschrittenen Alter manchmal noch eine gute Idee ist, auf seine Mutter zu hören, lesen Sie hier:

Apropos Mutter: Wenige Tage zuvor haben wir den obligatorischen Fisch vom karfreitäglichen Speiseplan gestrichen und stattdessen Mama‘s Minimal in der Neustadt zum Lunch besucht. Das Durchfresserchen nebst Brut im Schlepptau, konnten wir viele Gerichte von der Speisekarte des syrischen Bistros bestellen. Hier kocht, deshalb der Name, tatsächlich die Mama – und zwar hauptsächlich Wrap-Gerichte.

Dip-Mix, natürlich mit Miniwraps in der Mitte.

Die Vollkornfladen gibt es als knusprige Rollen mit verschiedenen Füllungen, als klassische Wraps oder als WrapPizza, die aber auch gerollt bestellt werden kann. So weit, so verwirrend. Das artsy Café bietet allerdings auch noch verschiedene Eintöpfe, spannende Heißgetränke und einen sagenhaft guten Pistazien-Cheesecake. Die Dresdner Foodfluencer jedenfalls geben sich in zahlreichen Instagram-Reels begeistert. Ob wir uns diesem Urteil anschließen? Lesen Sie selbst.

 
 

Eine flauschige Schokowolke

Die Mousse au Chocolat ist ein Dessert, mit dem sich durchaus Eindruck schinden lässt: Französischer Name, elegante Textur, exquisiter Geschmack.

Desserttraum: Mousse au Chocolat.

Auf Fertigprodukte mit allerlei Zusätzen muss hier wirklich niemand zurückgreifen, denn die Zubereitung ist denkbar einfach, die Zutaten sind günstig und alles hat hauptsächlich mit Rühren zu tun. Süßkramer aufgepasst – Sie brauchen für vier nicht zu kleine Portionen:

  • 3 Eier
  • ein bis zwei Esslöffel Zucker nach Geschmack
  • 50 g Butter
  • 200 ml Sahne
  • 200 g Schokolade – Kakaoanteil gern 70 Prozent und höher

Die Eier werden getrennt, das Eiweiß wird steifgeschlagen. Das dauert mit dem Schneebesen ein paar Minuten, empfehlenswert ist ein Mixer. Dieselbe Prozedur an der Sahne durchführen, dann geht’s an den Herd.

Butter und die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dabei zieht ein feiner Schokogeruch auf. Stark bleiben und nicht naschen – oder nur ein klein wenig! Währenddessen können Sie schon das Eigelb mit zwei Esslöffeln heißem Wasser schaumig schlagen und den Zucker dazutun.

Dunkle Schokolade und Butter verschmelzen im Wasserbad zu einer herrlich cremigen Angelegenheit. 

Fast fertig, jetzt wird nur noch untergemischt: Erstens die geschmolzene Schokobutter unter das Zuckereigelb, danach den Eischnee und als Letztes die Sahne. Alles sachte mit einem Löffel unterheben, den Mixer lieber auslassen. Und das war’s auch schon, jetzt muss das fluffige Schokokissen noch ein wenig im Kühlschrank ruhen. Wer will, isst frische Erdbeeren dazu, auch Schokostreusel, Kakaopuder und/oder Sprühsahne sind denkbar.

Tipp fürs Herumprobieren: Versuchen Sie auch mal weiße Schokolade oder einen Schuss Kaffee/Rum in der Mischung. Haben Sie auch ein besonders einfach zuzubereitendes Lieblingsdessert? Schreiben Sie mir.

Willkommen zum Schlemmer-Quiz!

Hier können Sie ihr Wissen rund um Essen, Restaurants und kulinarische Spezialitäten testen und gewinnen.

Unter den Teilnehmern mit der richtigen Antwort verlosen wir einen 50-Euro-Gutschein für das Augustiner an der Frauenkirche. Die richtige Antwort finden Sie in diesem Newsletter, auch ohne etwas anzuklicken.

Teilnahmeschluss: 23. April, 12 Uhr

Viel Spaß und viel Erfolg!

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