Vor der Einschulung: Was Bald-Schulkindern bei der Vorbereitung hilft

Der Wechsel in die Schule für Kinder ist ungewohnt. Mit einigen Kniffen können Sie ihnen den Übergang erleichtern.

Der Wechsel in die Schule für Kinder ist ungewohnt. Mit einigen Kniffen können Sie ihnen den Übergang erleichtern.

Hamburg. Schon mit kleinen Änderungen im Alltag können Mütter und Väter Bald-Schulkinder spielerisch auf die Schule vorbereiten. Beispielsweise beim Ausschneiden und Ausmalen. Denn spätestens jetzt sollte Schluss sein mit den dicken Stiften, rät die Webseite Eltern.de. Stattdessen dürfen ruhig dünne Stifte mit feinen Spitzen zum Einsatz kommen. Das schule die Feinmotorik und sei eine gute Vorbereitung auf das Schreibenlernen.

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Außerdem wichtig sei es, dass das Kind lerne, seinen Bewegungsdrang zu beherrschen und auch mal ohne Mama und Papa auszukommen. Auch den Schulweg sollten Eltern und Kinder möglichst früh gemeinsam üben. Erstklässer sind oft extrem aufgeregt. Wenn der Schulweg bereits Routine ist, ist schon viel gewonnen. Achten Sie beim gemeinsamen Erkunden des Schulwegs darauf, dass sie ihn genau so üben, wie das Kind ihn später absolvieren wird – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller.

Kindern Geduld beibringen und Fehler erlauben

Auch wenn Kinder alles bisher immer sofort wollten, müssen sie lernen, sich in Geduld zu üben. Also können Eltern ihrem Kind ruhig kleine Wartezeiten zumuten – und dabei selbst Vorbild sein. Wie geduldig oder ungeduldig man im Stau oder an der Supermarktkasse wartet, färbe auch auf das Kind ab. Der Erstklässler wird in der Schule auch nicht mehr immer nur Erster sein und auch mal korrigiert werden. Deshalb sei es gut, wenn das Kind schon gelernt hat, damit umzugehen und Misserfolge auch wegstecken kann. Also sollte es bei Gesellschaftsspielen nicht mehr nur gewinnen – und auch beim Wettlauf ruhig mal abgehängt werden.

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Auch wenn Sie Ihre Kinder mit positiver Bestätigung ermutigen wollen, sollten Sie es nicht in den Himmel loben. Denn zu viel „Das hast du wirklich toll gemacht” kann den Kindern sogar schaden, rät Diplom-Pädagogin Michaela Kleindieck vom Institut für Erziehungskompetenz in Nürnberg im Apothekenmagazin „Baby und Familie”: „Loben wir Kinder für eine leichte Aufgabe überschwänglich, werden sie danach kaum eine schwerere wählen, weil sie Angst haben, womöglich nicht mehr ‚super’, sondern nur noch ‚gut’ zu sein”. So könnte sich zu viel des Lobes negativ auf das Selbstwertgefühl auswirken.

In der Schule werden die Kinder ohnehin anhand von Standards bewertet und bekommen nicht für alles, was sie tun ein „sehr gut“.

RND/vca/dpa

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