Verheerende Waldbrände in Sibirien breiten sich weiter aus

Eine Fläche von der Größe Nordrhein-Westfalens ist in der Arktis bereits abgebrannt - mehr als drei Millionen Hektar.

Eine Fläche von der Größe Nordrhein-Westfalens ist in der Arktis bereits abgebrannt - mehr als drei Millionen Hektar.

Die verheerenden Brände in Sibirien breiten sich weiter aus. In den vergangenen Tagen hätten sich weitere Waldbrände auf einer Fläche von 680 Quadratkilometern vergrößert, meldete die Agentur Interfax am Mittwoch unter Berufung auf die Forstbehörden. Vor allem sehr abgelegene Gebiete seien bedroht, in denen die Einsatzkräfte aufgrund der Entfernungen nur schwer löschen können.

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Lesen Sie auch: Waldbrände in Sibirien: Für Bewohner wird es lebensgefährlich

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Seit Wochen Waldbrände - Millionen Hektar abgebrannt

Seit Wochen toben in der Taiga, dem für das Weltklima wichtige Waldgürtel in Sibirien, riesige Waldbrände. Besonders die Gebiete Irkutsk, Krasnojarsk und Jakutien sind davon betroffen. Eine Fläche von der Größe Nordrhein-Westfalens ist bereits abgebrannt – insgesamt mehr als drei Millionen Hektar. Zudem ziehen die gefährlichen Rauchschwaden Hunderte Kilometer weit durch Städte und Dörfer.

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Tausende Einsatzkräfte und auch das Militär kämpfen gegen die Feuersbrunst. Mit Löschflugzeugen und Spezialgeräten sind die Fachkräfte rund um die Uhr im Einsatz und konnten bereits kleinere Erfolge verzeichnen, mehr als 100.000 Hektar seien um Irkutsk und Krasnojarsk bereits gelöscht. Die genaue Brandursache ist noch nicht geklärt, die Behörden ermitteln auch wegen Brandstiftung. Umweltschützer gehen davon aus, dass es noch Monate dauern könnte, bis sich die Situation normalisiere.

Lesen Sie hier: Rettung des Waldes ist eine Mammutaufgabe

RND/dpa

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