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Kolumne „Gute Frage“

Junge oder Mädchen – gibt es auch ohne Ultraschall Anzeichen auf das Geschlecht eines Kindes im Mutterleib?

Manche Mütter sagen, sie spürten schon vor der Geburt, welches Geschlecht das Ungeborene habe.

Etwa ab der zwölften Schwangerschaftswoche lässt sich per Ultraschall das Geschlecht des Kindes erkennen. Bis dahin haben Großeltern und Freunde allerlei Tricks auf Lager, um die Geschlechterfrage zu beantworten. Die Hinweise sind teils ziemlich absurd. So soll man einen Ring vor dem Babybauch baumeln lassen. Bei kreisförmigen Bewegungen wird es ein Mädchen. Bewegt sich der Ring vor und zurück, soll es ein Junge werden. Bei einem Sohn schlägt angeblich auch das Herz kräftiger. Und sogar die Haarfarbe der Großmutter wird als Indiz herangezogen. Ist ihr Haupt schon ergraut, wird es ein Sohn.

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Auch Schwangerschaftsgelüste sprechen angeblich Bände. Stehen saure Gurken auf der Einkaufsliste, soll das für einen Jungen sprechen. Süßes mögen dagegen eher weibliche Embryos. Gleiches gilt für die bevorzugte Schlafseite der Mutter, links spricht für ein Mädchen. Auf einen lustigen Spruch stieß ich bei der Recherche: „Mädchen stehlen der Mutter die Schönheit“. Je müder die werdende Mutter also aussieht, desto wahrscheinlicher ist eine Tochter.

All diese Voraussageversuche sind wissenschaftlich kaum haltbar. Laut einer Studie aus dem Jahr 1999 haben die Volksweisheiten und Ahnungen die gleiche Erfolgsquote wie das willkürliche Geschlechterraten – nämlich 55 Prozent.

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