Freche Früchtchen: Was diese Emojis über Sex verraten

Nicht so harmlos wie sie scheinen: Manche Emojis bekommen beim Sexting eine andere Bedeutung.

Nicht so harmlos wie sie scheinen: Manche Emojis bekommen beim Sexting eine andere Bedeutung.

Augen auf bei der Emoji-Wahl: Wer eigentlich nur die Einkaufsliste in Form der kleinen Bildchen ausdrücken will, könnte schnell zweideutige Botschaften aussenden. Beim sogenannten Sexting, also „Dirty Talk“ per Chat, bekommen einige Emojis eine ganz neue Bedeutung. Die Aubergine etwa steht für den Penis, der Pfirsich für den Hintern – in Kombination ergeben beide das Symbol für Analsex.

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Sexting wird immer beliebter – das zeigt eine Studie des Kinsey Institutes in Indiana zum Thema „Sex Tech“. Befragte, die ihre Sexualität digital ausleben, sind laut Studie außerdem seltener einsam und depressiv. Bereits 2015 gaben bei einer Befragung der Drexel University in Philadelphia rund 80 Prozent der Teilnehmer an, im Vorjahr gesextet zu haben – und das waren keineswegs nur Singles. Rund drei Viertel der Sexting-Fans waren in einer festen Beziehung. Besonders bei diesen Befragten kommt die Studie zum Ergebnis: Je mehr Sexting betrieben wird, desto zufriedener ist man in sexueller Hinsicht.

Das sind die gängigsten Sexting-Abkürzungen

Und warum sollte man die sexuellen Gelüste kompliziert in Worte fassen, wenn der Emoji-Katalog auf dem Handy eine ganze Reihe von Phallus-Symbolen wie Banane, Hotdog und Maiskolben bereithält? Eine Übersicht der üblichen Sexting-Symbole – neben den „Klassikern“ Aubergine und Pfirsich:

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Banane = Penis

Maiskolben = Penis

Nüsse = Hoden

Gedrückter Daumen = Handjob

Wassertropfen = männliche Ejakulation

Honigtopf = Vagina

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Donut = (beliebiges) Loch

Handschellen = Fesselspiele

Geöffneter Mund = Küssen oder Oralsex

Smiley mit ausgestreckter Zunge = Oralsex

Lutscher = Oralsex

Hotdog = Sex

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Schweinchen = versaut sein

Teufel = erregt sein

Vulkanausbruch = Orgasmus

Regentropfen = Sperma

Aubergine und Zunge = Blowjob

Aubergine und offener Mund = Blowjob

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Faust oder geöffnete Hand mit Aubergine = Handjob

Betende Hände und Aubergine = Missionarsstellung

Knieendes Männchen und Hund = Doggystyle

High Heels oder Lippenstift und Hund = Doggystyle

Banane und Honigtopf und Feuerwerk = Orgasmus

Zunge und Blüte = Oralsex

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Seitlich zeigender Finger und Okay-Zeichen = Sex

Donut und Banane = Sex

Maiskolben und Faust und Wassertropfen = Handjob bis zum Finale

Keine Aubergine mehr im Facebook-Chat?

Die geheimen Codes kommen vielleicht bei den Nutzen gut an, Facebook sieht sie dagegen eher kritisch. Das US-Unternehmen verbietet in den Nutzungsrichtlinien seit einigen Wochen bestimmte Emojis – zumindest dann, wenn User sie in einem sexuellen Kontext gebrauchen. Unter dem Punkt Sexuelle Kontaktaufnahme schreibt das Unternehmen, dass „kontextspezifische und üblicherweise sexuelle Emojis oder Emoji-Strings“ untersagt seien. Außerdem ist eine „explizite sexuelle Kontaktaufnahme“ über das soziale Netzwerk verboten.

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Facebook führt neue Richtlinien kommentarlos ein

Das heißt: Die Aubergine an sich ist in Ordnung, verbunden mit der Aussage „Ich würde dich heute Abend gern auf ein Date treffen“ verstößt das Gemüse allerdings gegen die neuen Gemeinschaftsstandards. Facebook soll die Änderungen eingeführt haben – ohne jedoch seine User auf das Verbot der Emojis hinzuweisen, berichtet die „New York Post“.

RND/jst

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