Der Größte seiner Art: Forscher wollen Titicaca-Riesenfrosch retten

Der Titicaca-Riesenfrosch soll von einem internationalen Forscherteam vor dem Aussterben gerettet werden. (Symbolbild)

Der Titicaca-Riesenfrosch soll von einem internationalen Forscherteam vor dem Aussterben gerettet werden. (Symbolbild)

Das bolivianische Museum für Naturgeschichte teilt mit, dass ein internationales Forscherteam den Titicaca-Riesenfrosch (Telmatobius culeus) vor dem Aussterben retten will. Die Wissenschaftler aus Bolivien, Peru, Ecuador und den USA werden unter anderem von den Vereinten Nationen bei der Rettung unterstützt.

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Frosch wird seit 2004 als bedroht eingestuft

Der Titicaca-Riesenfrosch lebt nur im Wasser und ist der größte dieser Art - er kann eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 20 Zentimetern erreichen. Das Tier lebt ausschließlich im Titicaca-See in Wassertiefen von bis zu einhundert Metern.

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Anders als andere Frösche nutzt der Titicaca-Riesenfrosch hauptsächlich seine Haut zur Sauerstoffaufnahme - daher ist diese sehr faltig und weich. Die Haut wird aus diesem Grund auch für die Lederproduktion verwendet. Nicht nur deswegen ist der Riesen-Lurch bedroht: Er wird auch für kulinarische Zwecke und rituelle Gebräuche gejagt. Hinzu kommt der hohe Grad an Gewässerverschmutzung im Titicaca-See, da Abwässer aus Bergbaugebieten und angrenzenden Städten in den See geleitet werden und es dort keine Kläranlagen gibt.

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Der WWF erklärt, dass der Titicaca-Riesenfrosch bereits im Jahr 2004 als akut vom Aussterben bedroht von der Weltnaturschutzunion IUCN eingestuft wurde. Das Internationale Forscherteam will nun nach Wegen suchen, wie das Tier vor dem Artensterben gerettet werden kann.

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