Blob Painting: So funktioniert die Malerei mit Klecksen

Beim Blob Painting arbeitet man mit Klecksen. Trotzdem ist die Technik anspruchsvoll.

Beim Blob Painting arbeitet man mit Klecksen. Trotzdem ist die Technik anspruchsvoll.

Malst du noch oder blobst du schon? Wer sich öfter auf der Leinwand austobt, kommt um eine Technik gerade kaum herum: das Blob Painting. Auf Deutsch bedeutet es so viel wie „Klecks-Malerei“ – auch wenn es sich dabei um eine besonders kunstvolle Art der Kleckserei handelt. Mit dem zufälligen, impulsiven und schnellen Verteilen von Farbe, wie es beispielsweise Kinder gern machen, hat das Ganze wenig zu tun. Ganz im Gegenteil: Beim Blob Painting sind eine ruhige Hand und viel Geduld gefragt. Denn hierbei entsteht das gewünschte Motiv nach und nach aus einer Vielzahl von übereinandergeschichteten runden Farbklecksen.

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Als Erfinder der Technik gilt der US-amerikanische Maler Mike Hammer. Der interessiert sich neben dem Zusammenspiel von Farben auch sehr für Texturen von Bildern, und so entdeckte er beim Herumexperimentieren die dreidimensionalen Farbpunkte für sich.

Blob Painting: Die richtige Farbe ist das A und O

Um das selbst einmal auszuprobieren, braucht es zunächst die richtige Farbe. Anfänger sind vermutlich mit der bereits fertig gemischten Blob Paint am besten beraten. Wagemutigere Kreative können diese selbst aus Acrylfarbe und wasserbasiertem Vinylkleber im Verhältnis 4:1 anrühren und in eine zusammendrückbare Flasche mit Dosierspitze füllen. Die selbst gemischte Farbe muss nach dem Verrühren aber erst einmal eine Weile ruhen, damit sich alle Luftbläschen darin auflösen.

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In der Zwischenzeit gilt es, die Leinwand vorzubereiten, indem man sie in den gewünschten Nuancen grundiert. Anschließend geht es ans Klecksen: Die Farbtube wird vorsichtig zusammengedrückt, sodass auf dem Bild ein runder Blob entsteht. So darf Stück für Stück das ganze Bild gefüllt werden.

Immer wieder trocknen lassen: Blob Painting braucht seine Zeit

Anschließend müssen die Blobs trocknen – und zwar mindestens 24 Stunden lang. Erst dann kommen die nächsten Kleckse auf die zuerst gemalten – wer schon eher weiterkleckst, hat sonst das Problem, dass der obere in den unteren Punkt fließt und somit die 3-D-Optik verpatzt.

Doch die Ausdauer lohnt sich: Denn am Ende bringt das selbst gekleckste Bild garantiert eine Menge Fröhlichkeit in die eigenen vier Wände.

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