Wegen Corona: Opel fährt Werke kontrolliert runter

Das Opel-Werk in Rüsselsheim wird nach Ausage des Mutterkonzerns PSA von Dienstag an bis mindestens 27. März geschlossen. Auch das Opel-Werk in Eisenach (Thüringen) sowie die Motoren- und Getriebeproduktion in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) sind betroffen.

Das Opel-Werk in Rüsselsheim wird nach Ausage des Mutterkonzerns PSA von Dienstag an bis mindestens 27. März geschlossen. Auch das Opel-Werk in Eisenach (Thüringen) sowie die Motoren- und Getriebeproduktion in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) sind betroffen.

Rüsselsheim. Nach dem vom Mutterkonzern PSA verhängten Produktionsstopp fährt Opel die Produktion in seinem Stammwerk Rüsselsheim herunter. Das geschehe wie in Eisenach und Kaiserslautern an diesem Dienstag kontrolliert, berichtete ein Unternehmenssprecher. Die Mitarbeiter seien noch für Abschlussarbeiten vor Ort. Zahlreiche Beschäftigte aus Entwicklung und Verwaltung hatten ihre Tätigkeit bereits in der vergangenen Woche ins Home-Office verlegt.

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Beschäftigte in Rüsselsheim hatten bereits vor Corona-Krise Kurzarbeit

In Rüsselsheim wird nun das Werk geschlossen, in dem der Mittelklassewagen Insignia montiert wird. Die rund 2400 Beschäftigten hatten bereits vor der Coronakrise Kurzarbeit, weil sich das Modell nur noch mäßig verkauft. Eine bessere Auslastung wird erst ab 2021 erwartet, wenn der neue Astra in Rüsselsheim vom Band läuft.

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Opel spricht derzeit mit den Arbeitnehmern und der Arbeitsagentur über die Ausweitung der Kurzarbeit, hieß es in einer internen Information vom Montag. Über Dauer, Umfang und Kopfzahl wurde zunächst nichts bekannt.

PSA schließt 15 Autofabriken in Europa

Die Opel-Mutter PSA hatte als Gründe für den Produktionsstopp Unterbrechungen in der Zulieferkette und einen deutlichen Rückgang des Absatzes genannt. Betroffen sind auch Standorte in Spanien, Frankreich, Portugal, Großbritannien und in der Slowakei. PSA schließt wegen der Covid-19-Pandemie in den kommenden Tagen 15 Autofabriken in Europa.

Der Peugeot-Hersteller führte als Gründe Unterbrechungen in der Zulieferkette und einen deutlichen Rückgang auf den Automobilmärkten an. Betroffen sind auch Standorte in Spanien, Frankreich, Portugal, Großbritannien und in der Slowakei.

Der französische Hersteller bereitet sich zur Zeit auf seine Fusion mit dem italienisch-amerikanischen Autogiganten Fiat Chrysler vor. Opel gehört seit gut zweieinhalb Jahren zu PSA.

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RND/dpa

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