Verbrauche ich zu viel Energie? Stromspiegel 2021 soll beim Sparen helfen

LED Lampen

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Berlin. Verbraucher können von nun an online die aktuellen Vergleichsdaten zum Stromverbrauch abrufen. Der Stromspiegel 2021, den das Bundesumweltministerium am Mittwoch veröffentlicht hat, enthält mehr als 290 000 Verbrauchsdaten aus ganz Deutschland. Er soll Mietern und Eigentümern eine Orientierung zum Stromsparen bieten.

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Mithilfe der Daten des Stromspiegels und der eigenen Stromrechnung können die Nutzer ihren Stromverbrauch mit ähnlichen Haushalten vergleichen und sich in eine von sieben Stromeffizienzklassen einordnen. Faktoren wie Haushaltsgröße, Gebäudetyp oder die Art der Warmwasserbereitung fließen in das Ergebnis ein und ermöglichen eine differenzierte Bewertung des eigenen Verbrauchs.

Stromverbrauch in Pandemie-Zeiten

Der aktuelle Stromspiegel gibt auch Auskunft über den Stromverbrauch in Pandemiezeiten. Etwa drei Viertel (72,3 Prozent) der Privathaushalte in Deutschland haben demnach im Jahr 2020 mehr Strom als im Vorjahr verbraucht, was nach Angaben des Ministeriums auch auf den Lockdown und verstärktes Arbeiten im Homeoffice zurückzuführen ist. Pro Haushalt stieg der Stromverbrauch um 162 Kilowattstunden (plus fünf Prozent). Pro Kopf ist der Stromverbrauch den Daten zufolge um 55 Kilowattstunden gestiegen (plus 4,6 Prozent). Grundlage für diese Auswertung sind 3212 Datensätze von Privathaushalten, die auf realen Zählerständen basieren.

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Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Stromverbrauch bis 2050 um 25 Prozent zu senken. Private Haushalte spielen dabei eine große Rolle. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums können sie bundesweit etwa 15 Millionen Tonnen CO2 jährlich vermeiden und rund 10 Milliarden Euro sparen, wenn sie ihren Stromverbrauch bewusst senken. Für einen durchschnittlichen Zweipersonenhaushalt in einem Mehrfamilienhaus liegt die mögliche Ersparnis demnach bei 320 Euro und 470 kg CO2 pro Jahr.

RND/dpa

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