Panzerwagen geht auch piekfein: Die Mercedes S-Klasse Guard

Mit der Schutzklasse VPAM VR10 erfüllt die S-Klasse von Mercedes laut Hersteller die höchste ballistische Prüfstufe für Zivilfahrzeuge und soll damit neben Sprengstoffattacken unter anderem auch dem Angriff mit Handgranaten und dem Beschuss mit Scharfschützengewehren standhalten.

Mit der Schutzklasse VPAM VR10 erfüllt die S-Klasse von Mercedes laut Hersteller die höchste ballistische Prüfstufe für Zivilfahrzeuge und soll damit neben Sprengstoffattacken unter anderem auch dem Angriff mit Handgranaten und dem Beschuss mit Scharfschützengewehren standhalten.

Stuttgart. Mercedes bietet die S-Klasse ein Jahr nach der Premiere nun auch wieder als Sonderschutz-Limousine an. Wer das Flaggschiff der Schwaben für Preise ab 547.400 Euro als S 680 Guard bestellt, bekommt laut Hersteller eine massive Panzerung wie es sie sonst bei keinem anderen Serienfahrzeug gebe. Mit der Schutzklasse VPAM VR10 erfülle die S-Klasse die höchste ballistische Prüfstufe für Zivilfahrzeuge und halte damit neben Sprengstoffattacken unter anderem auch dem Angriff mit Handgranaten und dem Beschuss mit Scharfschützengewehren stand, so der Hersteller weiter.

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Über 600 PS aber nur knapp über Tempo 200 Spitze

Von außen nahezu nicht zu erkennen, trägt die S-Klasse dafür unter ihrer Aluminium-Karosserie eine ausgeklügelte Grundkonstruktion aus überlappendem Panzerstahl und Spezialfasern und bekommt armdicke Scheiben mit besonders robusten Folien dazwischen. Weil so das Gewicht auf über vier Tonnen steigt, gibt es die Guard-Version ausschließlich als S 680 mit einem V12-Motor, der 450 kW/612 PS leistet und mit bis zu 830 Nm den nötigen Durchzug für den schnellen Rückzug entwickelt. Allerdings ist die Höchstgeschwindigkeit mit Rücksicht auf die schusssicheren Reifen auf 210 km/h limitiert.

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Lkw-Führerschein für diese S-Klasse nötig

Während Mercedes bei der Komfortausstattung kaum Kompromisse macht und die meisten Extras aus der S-Klasse übernimmt, haben die Schwaben hier noch weitere Extras entwickelt – die reichen vom dezent versteckten Blaulicht über die integrierte Feuerlöschanlage bis hin zur elektrischen Zuziehhilfe für die zentnerschweren Panzertüren, berichtet Projektleiter Andreas Zygan.

Zwar prüft Mercedes den Leumund der vergleichsweise speziellen Kunden und liefert die meisten Guard-Modelle an Behörden, Regierungen und Königshäuser. Doch kaufen kann den Wagen im Grunde jeder, sagt Zygan. Nur der Kreis der Fahrer ist eingeschränkt. Angesichts des üppigen Gewichts braucht man für diese S-Klasse einen Lkw-Führerschein (mindestens Klasse C1).

RND/dpa

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