Onlineportale halten Axel Springer auf Kurs

Springer-Boss Mathias Döpfner

Springer-Boss Mathias Döpfner

Berlin. Der Medienkonzern Axel Springer bleibt dank gut laufender Digitalgeschäfte auf Kurs. Im zurückliegenden Jahr profitierte der Konzern von der guten Entwicklung seiner Sparte mit Onlineportalen. Vor allem jene für Job- und Immobilen-Annoncen entwickeln sich erfolgreich.

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So konnte der Konzern den Umsatz in etwa stabil halten bei 3,29 Milliarden Euro, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die im vergangenen Jahr nach unten korrigierte Prognose konnte Axel Springer somit erfüllen. Analysten hatten jedoch etwas mehr erwartet.

Höhere Dividende

Der Geschäftsbereich mit den Rubrikenangeboten wie Immowelt.de oder Stepstone konnte den Umsatz erneut zweistellig steigern, während alle anderen Segmente schrumpften. Der Anteil der Erlöse, den Axel Springer mit digitalen Medien erwirtschaftet, stieg auf 67,4 (Vorjahr: 61,7) Prozent.

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Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte 2016 um 6,5 Prozent auf 595,5 Millionen Euro und fällt damit besser aus als von Analysten erwartet.

Im laufenden Jahr soll der operative Gewinn im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen, der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Den Aktionären will der Konzern für 2016 eine um 10 Cent erhöhte Dividende von 1,90 Euro je Aktie zahlen.

Von dpa/RND/zys

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