Merkel will deutsche Videospielbranche fördern

Die Bundeskanzlerin auf der Gamescom in Köln.

Die Bundeskanzlerin auf der Gamescom in Köln.

Köln. Angela Merkel hat auf der Gamescom in Köln die Videospielbranche als „starken Pfeiler der deutschen Wirtschaft“ bezeichnet. Computerspiele machten Menschen zu digitalen Entdeckern, und Tüftlern, sie seien die IT-Fachkräfte von morgen, sagte auch Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands BIU. Deutschland sei ein starker Games-Markt, doch bei den hierzulande produzierten Spielen habe man das Nachsehen.

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„Wir brauchen jetzt die richtigen Rahmenbedingungen.“ Erfreut zeigte sich Falk von dem großen Zuspruch auch von Bundestagsabgeordneten in diesem Jahr, die sich für eine bessere Entwicklungsförderung ausgesprochen haben. „Wir wollen „Games made in Germany“ zu einem echten Erfolgsschlager machen.“

Deutschen Entwicklern sollen mehr Möglichkeiten geboten werden

Die Wünsche der Branche stießen bei Merkel auf offene Ohren. Es gebe bereits eine ganze Reihe von Förderprogrammen, die Spieleentwickler nutzen könnten. „Wir sind aber nicht Spitzenreiter.“ Deshalb wolle sich die Bundesregierung ganz genau anschauen, was etwa das Gamescom-Partnerland Kanada oder auch Frankreich und Polen machen, deren Förderungskonzepte als vorbildlich gelten. „Wir wollen in der nächsten Legislaturperiode alle Akteure zusammenbringen, um auch den deutschen Entwicklern vernünftige Möglichkeiten zu bieten.“

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Bis zum Samstag wird sich in den Kölner Messehallen sowie verteilt in der Domstadt wieder alles rund ums Games drehen. Rund 350.000 Fach- und Privatbesucher werden erwartet.

Von RND/dpa

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