Mercedes ruft eine Million Autos zurück

Der deutsche Autobauer Mercedes hat weltweit etwa eine Million Autos und Sportgeländewagen wegen Feuergefahr in die Werkstätten beordert.

Der deutsche Autobauer Mercedes hat weltweit etwa eine Million Autos und Sportgeländewagen wegen Feuergefahr in die Werkstätten beordert.

Detroit. Bei bestimmten Modellen könne es beim Anlassen des Motors zu einer Überhitzung und einem Brand kommen, teilte das Unternehmen den US-Behörden mit. Aufgrund eines Defekts bestehe das Risiko, dass ein Strombegrenzer überhitze und umliegende Teile verschmore.

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Der Rufruf betriff in den USA etwa 308.000 und in Deutschland etwa 150.000 Autos, wie ein Daimler-Sprecher am Freitag sagte. Weltweit müssten etwa eine Million Fahrzeuge in die Werkstatt, berichteten die Nachrichtenagenturen AP und mehrere Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur "Reuters".

Weltweit soll es durch den Defekt bereits 51 Brände gegeben haben, darunter 30 in den USA. Es seien aber keine Berichte bekannt, wonach durch die Feuergefahr bereits Menschen verletzt worden seien, meldete AP.

Erste Hinweise soll es im Juni 2016 gegeben haben

Betroffen sind Modelle der A-, B-, C- und E-Klasse sowie Mercedes CLA, GLA und GLC aus den Baujahren 2014 bis 2017, erklärte ein Daimler-Sprecher. Der Autohersteller will das Problem durch eine zusätzliche Sicherung lösen. Der Einbau in der Werkstatt dauere etwa eine Stunde, sagte ein Sprecher.

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In den USA sollen die Besitzer der Fahrzeuge Ende März kontaktiert werden. Danach sollen die nötigen Umrüstungen in den Werkstätten der US-Händler beginnen. Wann die deutschen Halter Bescheid bekommen, ist noch offen.

Mercedes soll im Juni 2016 erstmals auf das Problem aufmerksam geworden sein, aber erst Anfang Februar zu dem Schluss gekommen sein, dass Sicherheitsmängel nicht auszuschließen seien, berichtete die Nachrichtenagentur dpa.

Von AP/dpa/RND

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