Kommentar

DHL erhöht Paketpreise: die nächste Verteuerung

Symbolfoto: Ein Paketzusteller stellt ein Paket in ein Fahrzeug der Deutschen Post DHL.

Symbolfoto: Ein Paketzusteller stellt ein Paket in ein Fahrzeug der Deutschen Post DHL. Die DHL zieht ihre Preise bei den meisten Päckchen und Paketen an.

Berlin. Nun also auch die Pakete. Die Post-Tochter DHL erhöht zum 1. Juli ihre Paketpreise für Privatkunden. Zwar gilt das nicht für alle Sendungsmarken, doch der allgemeine Trend ist eindeutig: Wer künftig ein Paket oder ein Päckchen aufgibt, zahlt in den meisten Fällen mehr als zuvor. Somit reiht sich DHL ein in eine immer größer werdende Riege an Unternehmen, die angesichts steigender Kosten und hoher Inflationsraten die Preise anziehen.

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Ob Lebensmittel, Sprit oder ein Haarschnitt: Produkte und Dienstleistungen des alltäglichen Bedarfs werden für Verbraucherinnen und Verbraucher immer teurer. Und ein Ende dieser Entwicklung ist vorerst nicht in Sicht. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Preisanstieg bei DHL nicht die letzte schlechte Nachricht ist, die auf die Verbraucherinnen und Verbraucher zukommt. Das ist bitter.

Tankrabatt und 9-Euro-Ticket reichen nicht aus

Die Politik muss deshalb Wege finden, um Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen zu entlasten. Denn die trifft die Teuerung besonders hart: Für das, was sie monatlich bekommen, können sie sich immer weniger leisten. Da reichen Maßnahmen wie das 9-Euro-Ticket oder der Tankrabatt bei vielen längst nicht aus. Auch die Energiepauschale läuft Gefahr, angesichts steigender Heiz- und Stromkosten nur wenig Abhilfe zu schaffen – oder gar zu verpuffen.

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Da müssten schon höhere Summen als die 300 Euro diskutiert werden – oder im Falle des 9-Euro-Tickets eine Ausweitung über den Sommer hinaus. Und natürlich muss auch die sich zuspitzende Situation der Hartz-IV-Bezieherinnen und ‑Bezieher bedacht werden. Dort würde eine Maßnahme besonders helfen: eine Erhöhung der Regelsätze.

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