Internationaler autofreier Tag – Berlin nimmt erstmals teil

In diesem Jahr nimmt Berlin das erste Mal an dem Aktionstag teil – viele Straßen werden in temporäre Spielstraßen verwandelt.

In diesem Jahr nimmt Berlin das erste Mal an dem Aktionstag teil – viele Straßen werden in temporäre Spielstraßen verwandelt.

Berlin. Das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen – der Umwelt zuliebe. Das ist das Ziel und der Gedanke des „Internationalen autofreien Tags“ („World Car Free Day“), der jährlich am 22. September stattfindet. Seit vielen Jahren gibt es die freiwillige Mitmachaktion, bei der Straßen für einigen Stunden gesperrt werden.

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Fast alle Staaten der Europäischen Union unterstützen diesen Tag, der von verschiedenen Organisationen wie Umweltverbänden initiiert wird. Viele Gemeinden und Städte sperren anlässlich des Tages einzelne Straßen – häufig wird der Tag mit Stadtfesten und Veranstaltungen in den autofreien Zonen verbunden. Teilweise gibt es auch Sonderaktionen der ÖPNV-Unternehmen, die sich mit verbilligten Tickets beteiligen. Der Aktionstag beendet meist eine ganze Aktionswoche, die Europäische Mobilitätswoche, die dieses Jahr vom 16. bis 22. September stattfand.

24 Straßen gesperrt: Berlin das erste Mal dabei

In diesem Jahr nimmt Berlin das erste Mal an dem Aktionstag teil – viele Straßen werden in temporäre Spielstraßen verwandelt. Dafür sollen von 14 bis 18 Uhr 24 Straßenabschnitte in acht Bezirken für den Verkehr gesperrt werden. Vier Stunden lang sollen dann die Nebenstraßen für Kinder da sein: zum Ballspielen, Kreidemalen oder Kuchenessen. Die Spielstraßen werden in Bezirken wie Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg, Mitte, Neukölln und Pankow eingerichtet.

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Günther: “Wichtiges Symbol”

Senatorin Regine Günther (Grüne) nannte den Tag im RBB-Inforadio ein “wichtiges Symbol”. Man solle sich überlegen, ob es nicht andere Formen der Mobilität gebe. “Sie wissen ja: Sie stehen nicht im Stau, Sie sind der Stau.” Darauf angesprochen, dass auf den Straßen wenig von dem autofreien Tag zu sehen sei, verwies sie darauf, dass Berlin zum ersten Mal mitmache. Zudem bietet die Berliner S-Bahn an, dass Einzeltickets am autofreien Tag als Tageskarte genutzt werden können und Zeitkarten für den gesamten VBB-Raum gelten.

RND/dpa

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