Kommentar

Häuslebauer brauchen jetzt gute Nerven

Der Traum von den selbst gebauten eigenen vier Wänden rückt für viele Bürger in weite Ferne.

Der Traum von den selbst gebauten eigenen vier Wänden rückt für viele Bürger in weite Ferne.

Berlin. Für Immobilieninteressenten waren die letzten Monate bitter. Der Markt war so gut wie leer gefegt. Zum Verkauf stehende Wohnungen und Häuser im Bestand waren entweder herun­ter­gekommen oder teuer, oft sogar beides. Und die Preise für Grundstücke, Handwerker­leistungen und Material galoppierten in einem Tempo davon, dass manch einem Bauherren das Hören und Sehen verging.

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Immerhin waren die Kredite billig. Banken verliehen Geld zu Zinssätzen, von denen Vorgenerationen nicht einmal zu träumen gewagt hatten. Wer sich clever anstellte, bezahlte für Hypotheken deutlich weniger als ein Prozent.

In Panik nun blind etwas zu kaufen ist keine Option

Die Phase historischer Niedrigzinsen ist nun vorbei, und das ist erst mal eine weitere schlechte Nachricht für alle, die derzeit auf der Suche sind. Kredite kosten plötzlich das Doppelte, und es ist keineswegs so, dass Häuser und Wohnungen im Umkehrschluss für die Hälfte zu haben wären – im Gegenteil. Auch bei den Materialpreisen ist keine Entspannung in Sicht. Für viele scheint der Traum von den eigenen vier Wänden in diesen Tagen zu zerplatzen.

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Und dennoch wäre es falsch, jetzt in Panik zu verfallen und irgendwas zu kaufen, bevor die Zinsen weiter steigen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar hoch, dass das passiert, gleichzeitig allerdings kann niemand vorhersagen, wie sich die Preise entwickeln werden.

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Noch befinden sich die Märkte in Aufruhr. Inflation und Krieg sorgen für große Unsicherheit. Auch das wird sich eines Tages ändern. Und irgendwann werden sich auch die Preise an das neue Zinsniveau anpassen. Es mag sich falsch anfühlen, aber für Immobiliensuchende gilt in der aktuellen Lage vor allem eines: Nerven behalten.

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