Wiederaufnahme von Verhandlungen

Habeck will staatlichen Einstieg bei Stromnetzbetreiber Tennet prüfen

Bundeswirtschaftsminister Habeck will staatlichen Einstieg beim Stromnetzbetreiber Tennet prüfen.

Bundeswirtschaftsminister Habeck will staatlichen Einstieg beim Stromnetzbetreiber Tennet prüfen.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will einen staatlichen Einstieg beim Strom­netz­betreiber Tennet prüfen. Der Grünen-Politiker sagte am Mittwoch, es gebe mit Tennet Gespräche, die die Finanzsituation für das Deutschland-Geschäft noch einmal analysierten. Er könne die Gespräche nicht weiter kommentieren. Er mache aber keinen Hehl daraus, dass er es für klug hielte, wenn die öffentliche Hand ihren Teil zur Entstehung einer öffentlichen Infrastruktur leisten könne.

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Ein Tochterunternehmen des niederländischen Konzerns Tennet ist einer der Übertragungs­netz­betreiber in Deutschland und hat eine wichtige Rolle beim Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende. Habeck verwies auch darauf, dass der Netzbetreiber Transnet BW Anteilseigner suche, um seinen Kapitalstock zu vergrößern.

Tennet-Mutter­gesellschaft gehört niederländischem Staat

Das Nachrichtenportal „Pioneer“ hatte berichtet, die Bundes­regierung wolle die auf Eis gelegten Verhandlungen mit den Niederlanden über einen Einstieg bei Tennet wieder aufnehmen. Das gehe aus einer Mitteilung des Bundes­finanz­ministeriums an den Haushalts­ausschuss des Bundestages hervor.

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2020 hatten die deutsche und die niederländische Regierung eine Absichts­erklärung geschlossen. Diese sah ein gemeinsames Vorgehen vor, um die Kapitalbasis von Tennet zu stärken. Dabei sollten auch Optionen bezüglich Investitionen und Beteiligungen seitens Deutschlands und der Niederlande untersucht werden. Die Mutter­gesellschaft des Netzbetreibers, die Tennet Holding, gehört dem niederländischen Staat.

Deutschland ist bereits über die Staatsbank KfW am Netzbetreiber 50 Hertz beteiligt. Damit wurde der Einstieg eines chinesischen Investors verhindert.

RND/dpa

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