Vizekanzler will Gas einsparen

Energiewirtschaft stützt Habecks Plan: Kohlekraftwerke können schnell hochgefahren werden

Wasserdampf steigt am frühen Morgen aus den Kühltürmen eines Braunkohlekraftwerks. (Symbolbild)

Wasserdampf steigt am frühen Morgen aus den Kühltürmen eines Braunkohlekraftwerks. (Symbolbild)

Berlin. Kohlekraftwerke können zur Senkung des Gasverbrauchs in Deutschland nach Angaben der Energiewirtschaft zügig wieder hochgefahren werden.

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Die in Reserve stehenden Braunkohle-Kraftwerke könnten in einem relativ überschaubaren Zeitraum wieder angefahren werden, sagte die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Kerstin Andreae, am Montag im ARD-Morgenmagazin.

Energiemaßnahmen: So will Habeck eine schwere Gaskrise verhindern

Mit umfangreichen Maßnahmen will Habeck nun den Gasverbrauch in Deutschland senken und auf die Drosselung russischer Lieferungen reagieren.

Bei Steinkohle gehe es auch, aber dafür müsste diese importiert und bevorratet werden. „Aber im Grundsatz geht das.“ Der damit steigende CO2-Ausstoß sei zwar ein erhebliches Problem. Aber die Gasmenge müsse reduziert werden.

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Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will angesichts gedrosselter russischer Lieferungen den Einsatz von Gas für die Stromerzeugung und Industrie senken. Dafür sollen mehr Kohlekraftwerke zum Einsatz kommen. Sie sollen die Stromerzeugung durch mit Erdgas befeuerte Kraftwerke soweit wie möglich ersetzen. Die Befüllung der Gasspeicher soll vorangetrieben werden.

Mit Blick auf Forderungen der Union, auch die am Netz befindlichen drei Kernkraftwerke länger laufen zu lassen, sagte Andreae, die Betreiber dieser Meiler verwiesen auf erhebliche organisatorische, personelle und technische Konsequenzen.

RND/dpa

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