Noch in diesem Jahr

Mercedes will Gasverbrauch um bis zu 50 Prozent senken

31.05.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, nimmt am 31.5.2022 an der Grundsteinlegung für den Mercedes-Benz eCampus im Werk Stuttgart-Untertürkheim teil. Angesichts der vom Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise bereitet sich Mercedes-Benz darauf vor, seinen Erdgasverbrauch in Deutschland um bis zu 50 Prozent zu senken.

31.05.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, nimmt am 31.5.2022 an der Grundsteinlegung für den Mercedes-Benz eCampus im Werk Stuttgart-Untertürkheim teil. Angesichts der vom Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise bereitet sich Mercedes-Benz darauf vor, seinen Erdgasverbrauch in Deutschland um bis zu 50 Prozent zu senken.

Stuttgart. Angesichts der vom Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise bereitet sich Mercedes-Benz darauf vor, seinen Erdgasverbrauch in Deutschland um bis zu 50 Prozent zu senken. „Wir wären in der Lage, diese Maßnahmen dieses Jahr umzusetzen“, kündigte Konzernchef Ola Källenius am Mittwoch in Stuttgart bei einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen des ersten Halbjahres an.

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Der Autobauer wolle den möglichen Ausfall mit sogenanntem grünen Strom aus erneuerbaren Energiequellen ersetzen. Zudem seien Energieeinsparungen geplant, auch könnte Öl statt Gas eingesetzt werden.

Gazprom senkt Lieferung durch Nord Stream 1 auf 20 Prozent

Es hatte sich angekündigt: Russland drosselt die Gaslieferungen über Nord Stream 1 weiter. Dabei war die Pipeline gerade erst wieder in Betrieb gegangen.

Der Autobauer habe seinen Gasverbrauch bereits um ein Zehntel gedrückt. „Wir wissen nicht, was passieren wird“, sagte Källenius mit Blick auf die Unsicherheiten bei der Gasversorgung. Wie das Unternehmen ergänzend mitteilte, könne die Lackiererei im großen schwäbischen Werk Sindelfingen im Notfall ohne Gasversorgung auskommen.

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In Deutschland stellen sich auch Unternehmen darauf ein, dass Russland als Reaktion auf die westlichen Sanktionen wegen des Angriffs auf die Ukraine seine Gaslieferungen weiter drosselt. Källenius sprach von einem Thema für die gesamte Industrie, es gebe Gespräche mit der Bundesnetzagentur.

RND/dpa

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