Deutsche Post: Rund 12.000 Streetscooter müssen in die Werkstatt

Die Deutsche Post hat sich zum Ziel gesetzt, keine neuen Streetscooter zu produzieren.

Die Deutsche Post hat sich zum Ziel gesetzt, keine neuen Streetscooter zu produzieren.

Bonn. Die Deutsche Post hat gut 12.000 Elektrotransporter Streetscooter in die Werkstatt gerufen: Bei den Fahrzeugen der Baureihe WORK und WORK L bestehe die Gefahr von Rauch- und Hitzeentwicklung, teilte das Unternehmen am Samstag mit.

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Fahrzeuge in Reihentests geprüft

Ein Brand sei nicht auszuschließen, sagte ein Sprecher. Grund seien Schwachstellen im Bereich des Niedrigvoltspannungs-Ladegerätes und der Isolierung eines Kabelstrangs. Von den beiden Schwachstellen gehe aber keine Gefährdung für den Fahrer aus. Es handele sich um einen freiwilligen und nicht angeordneten Rückruf, betonte das Unternehmen.

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Die Post habe die Hälfte der von ihr genutzten 10.000 Fahrzeuge kurzfristig in Reihentests untersucht. Dabei habe nur ein kleiner Bruchteil diese Schwachstellen aufgewiesen. Grundsätzlich sollen die Fahrzeuge der betroffenen Baureihe den Angaben nach in Übereinkunft mit dem Kraftfahrtbundesamt innerhalb von zwölf Monaten in die Werkstatt gebracht, geprüft und bei Bedarf instandgesetzt werden.

Post will Produktion der Streetscooter-Elektrotransporter einstellen

Zwischen den aktuellen Schwachstellen und den beiden vor zwei Jahren aufgetretenen Batteriebränden bestehe kein Zusammenhang, teilte das Unternehmen mit. Zuvor hatte das Fachmagazin “kfz-betrieb” berichtet.

Die Deutsche Post hatte Anfang des Jahres angekündigt, die Produktion ihrer Streetscooter-Elektrotransporter noch im Laufe des Jahres 2020 komplett einzustellen.

RND/dpa

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