Das sind die sichersten Airlines der Welt

Am sichersten fliegt man laut JACDEC-Studie mit Cathay Pacific (Hongkong).

Am sichersten fliegt man laut JACDEC-Studie mit Cathay Pacific (Hongkong).

Hannover. Die weltweit sichersten Airlines kamen Flugunfall-Untersuchern zufolge auch im vergangenen Jahr aus dem asiatisch-arabischen Raum. Das geht aus einer vorab veröffentlichten Studie des Hamburger Flugunfallbüros „Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre“ (JACDEC) fürs Luftfahrtmagazin „Aero International“ hervor.

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Lufthansa und Air Berlin halten Plätze

Ihren Spitzenplatz als weltweit sicherste Airline der Welt behauptete demnach erneut die Fluggesellschaft Cathay Pacific aus Hongkong, gefolgt von der Air New Zealand (2.), Hainan Airlines (3.) und Qatar Airways (4.). Sicherste europäische Fluggesellschaft bleibt die niederländische KLM auf Rang fünf. Die deutschen Gesellschaften Lufthansa und Air Berlin landen in der jährlichen JACDEC-Sicherheitsliste der 60 größten Airlines auf den Plätzen 12 und 20. Beide hielten damit ihre Position aus dem Vorjahr.

„Der positive Trend in der Flugsicherheit setzte sich auch im vergangenen Jahr weiter fort“, schreiben die Autoren der Studie mit Blick auf das relativ ereignisarme Unfalljahr 2016 in der Zivilluftfahrt.

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Obwohl es bei den 60 Fluggesellschaften mit der weltweit größten Verkehrsleistung einige Flugzeug-Totalverluste gab, war unter den Insassen der betroffenen Maschinen dieser Gesellschaften kein einziges Todesopfer zu beklagen.

Bei ihrer Wertung (hier gibt es das komplette Ranking) berechnen die JACDEC-Unfallforscher die Verkehrsleistung der Airline gegen die Anzahl der Zwischenfälle und Totalverluste der vergangenen 30 Jahre.

Sowohl das Hamburger Flugunfallbüro wie auch das Aviation Safety Network (ASN) in den Niederlanden zählen 2016 zu den sichersten Jahren der Zivilluftfahrt. Während JACDEC 321 Todesfälle weltweit zählte, kommt ASN aufgrund einer anderen Zählweise nach vorläufigen Angaben auf 325 Luftfahrt-Tote.

2016 war zweitsicherstes Jahr in der Geschichte

Schlimmstes Unglück war der Absturz einer Charter-Maschine der bolivianischen Fluggesellschaft LaMia bei Medellín in Kolumbien, bei dem 71 Menschen starben, unter ihnen 19 Fußballer des brasilianischen Erstligisten AF Chapecoense.

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Nach 2013 sei das vergangene Jahr das zweitsicherste Jahr in der Geschichte der zivilen Luftfahrt gewesen, hatte auch der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) erklärt. Von der JACDEC werden Unglücke mit mehr als 5,7 Tonnen schweren Maschinen mit mindestens 19 Sitzen erfasst, vom Aviation Safety Network Vorfälle bei Flugzeugen mit einer Kapazität von mindestens 14 Personen. Militärmaschinen sind ausgenommen.

Von dpa/RND/zys

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