Bereits seit 2018 legalisiert

Joint direkt nach Hause? Kanadier können Cannabis per Lieferdienst bestellen

Ein Mitarbeiter des Essens­lieferdienstes Uber Eats radelt mit einer Lieferung durch die Stadt (Symbolbild).

Ein Mitarbeiter des Essens­lieferdienstes Uber Eats radelt mit einer Lieferung durch die Stadt (Symbolbild).

Während in Deutschland die Ampel­koalition die Legalisierung von Cannabis auf den Weg bringen will, darf das Rauschmittel in Kanada bereits seit 2018 konsumiert werden. Nun gehen die Kanadier sogar noch einen Schritt weiter, berichtet der kanadische Fernsehsender CBC: Seit Anfang der Woche (17. Oktober) können sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Metropole Toronto Marihuana und Co. per Lieferdienst direkt nach Hause bestellen.

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Zwei Unternehmen würden dabei kooperieren: der Lieferdienst Uber Eats und das Cannabis­lieferportal Leafly, wo die Rauschmittel­bestellungen bearbeitet werden. Laut CBC ist es bislang weltweit einzigartig, dass Cannabis über eine externe Liefer­plattform direkt nach Hause bestellt werden kann.

Lauterbach legt erste Eckpunkte zur Legalisierung von Cannabis vor

In Deutschland sollen künftig Kauf und Besitz von 20 Gramm Cannabis ab dem Alter von 18 Jahren grundsätzlich straffrei sein.

Die Bestellung soll dabei denkbar einfach sein: Konsumentinnen und Konsumenten, die mindestens 19 Jahre alt sind, können über Uber Eats ihre Bestellung bei lizenzierten Cannabis­shops aufgeben.

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Uber Eats sieht das neue Angebot zum Liefern nach Hause als wichtige Maßnahme, um das Fahren unter Drogeneinfluss zu bekämpfen. Zudem will man damit den illegalen Cannabismarkt eindämmen, auf dem immerhin noch 40 Prozent des Konsums gedeckt würden, erklärte ein Manager von Uber Eats gegenüber CBC.

Geplante Legalisierung in Deutschland

In Deutschland sollen künftig der Kauf und Besitz von 20 Gramm Cannabis ab dem Alter von 18 Jahren grundsätzlich straffrei sein. Das geht aus den Eckpunkten von Gesundheits­minister Karl Lauterbach (SPD) für die geplante Cannabis­legalisierung hervor, die dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND/Mittwoch) vorliegen. Sie werden derzeit zwischen den beteiligten Ministerien abgestimmt.

RND/lin

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