3. Liga

Vor Winterpause: Anfang verteilt bei Dynamo Dresden noch Hausaufgaben

Dynamo-Trainer Markus Anfang war froh über den klaren Sieg in Plauen.

Dynamo-Trainer Markus Anfang war froh über den klaren Sieg in Plauen.

Plauen/Dresden. Am Donnerstag kamen Spieler und Betreuer von Dynamo Dresden noch einmal im Trainingszentrum zusammen, bevor sich alle in einen dreiwöchigen Urlaub verabschiedeten. Den Termin hatte Trainer Markus Anfang bewusst so angesetzt, damit sich keiner vor dem Sachsenpokal-Achtelfinale in Plauen zuviel damit beschäftigte, die Koffer ins Auto zu packen, um gleich nach dem Spiel in die Ferne abzudüsen. "Das Spiel war einfach wahnsinnig wichtig für den Verein und für uns. Es war wichtig, mit einem Erfolgserlebnis da rauszugehen. Man kann auch bei solchen Spielen stolpern", sagte Anfang nach dem 7:3-Sieg beim Oberliga-Sechsten VFC Plauen.

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Dass seine Mannschaft im Vogtland sieben Tore geschossen hatte, das freute den Trainer nach zwei Pflichtpartien ohne eigenen Treffer sehr. Die Gegentore indes ärgerten ihn, denn von denen hatte er in dieser Saison einfach schon viel zu viele gesehen. Über einen der Gegentreffer musste er aber schon ein wenig schmunzeln: „Das letzte Tor steht symbolisch für unsere Hinrunde. Der Ball wird abgewehrt, Tim Knipping kriegt ihn vor die Füße und er ist drin. Das passt so irgendwie dazu.“ Gleichwohl stellte Anfang fest: „Das ist jetzt vorbei.“ Man müsse dieses Jahr, das für die Fans ein schweres war, jetzt abschließen und sich nach dem Urlaub daran machen, die Mannschaft topfit für die restlichen 21 Spiele zu kriegen.

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Damit seine Profis am 8. Dezember nicht mit Übergewicht und konditionellen Mängeln aus südlicher Sonne zurück nach Dresden kommen, verteilte das Trainerteam am Donnerstag noch Laufpläne und Hausaufgaben für den athletischen Bereich. Anfang riet den verletzten Spielern, sich in der Rehabilitation keine Pause zu gönnen, sich vielleicht noch mal eine Zweitmeinung der Ärzte zu holen, damit sie zum Trainingsstart und dann im Trainingslager Belek (12. bis 21. Dezember) wieder mit der Mannschaft an ihrem Formaufbau feilen können.

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Er selbst wird die bereits begonnene Analyse der noch nicht ganz vollständig absolvierten, aber wegen der WM in Katar unterbrochenen Hinrunde fortführen, wollte dann aber auch mal in seine Heimat Köln fahren, um seine Familie, seine Kinder zu sehen: „Da werde ich erstmal versuchen, ein bisschen abzuschalten.“ Er werde seine Tochter herzen, die sich am Mittwoch die Weisheitszähne ziehen lassen musste. Für Sport-Geschäftsführer Ralf Becker und seine engsten Mitarbeiter sei er aber durchaus ansprechbar: „Dank Handys sind wir ja immer erreichbar – es wird nicht so sein, dass ich jeden Tag Ruhe habe.“

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