Verlorener Sohn kehrt heim

Dynamo Dresden holt Stefan Kutschke zurück

Mit Stefan Kutschke (33) kommt ein alter Bekannter zurück zu den Schwarz-Gelben.

Mit Stefan Kutschke (33) kommt ein alter Bekannter zurück zu den Schwarz-Gelben.

Dresden. Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden hat Stürmer Stefan Kutschke zurückgeholt. Der 33-Jährige, der mit dem FC Ingolstadt ebenfalls aus der 2. Fußball-Bundesliga abgestiegen ist, unterschrieb am Freitag einen Zweijahresvertrag bei den Schwarz-Gelben. SGD-Sport-Geschäftsführer Ralf Becker erklärte die Verpflichtung des Routiniers so: „Mit seiner Erfahrung, seiner Mentalität, seinem Torin-stinkt und als gebürtiger Dresdner, der bei Dynamo bereits gespielt hat, bringt Stefan Kutschke optimale Voraussetzungen mit, um unsere junge Mannschaft in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga zu verstärken.“

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Kutschke spielte schon in der A-Jugend mal bei Dynamo, schaffte den Einstieg in den Männerbereich aber beim FV Laubegast, von wo er 2008 zum SV Babelsberg wechselte. Zwei Jahre später wurde er Teil des Projektes RB Leipzig, schoss die „Roten Bullen“ in die 3.Liga und zog weiter zum VfL Wolfsburg in die Bundesliga. In Niedersachsen klappte es aber nicht, sich im Oberhaus zu etablieren, Kutschke wechselte 2014 auf Leihbasis zum SC Paderborn. 2015 ging es weiter zum 1. FC Nürnberg, wo der Sachse auch nicht glücklich wurde. Im Januar 2016 lieh ihn Dynamo für anderthalb Jahre von den Franken aus, gemeinsam stieg man im Sommer 2016 in die 2. Liga auf.

Dynamo hätte den 1,94 Meter großen Sturmtank, der in 50 Spielen 21 Tore schoss, 2017 auch gern behalten, aber Nürnberg forderte eine Millionen-Ablöse, die Dynamo genauso wenig zahlen wollte wie das ihm vom FC Ingolstadt angebotene Gehalt. Kutschke ging deshalb für fünf Jahre zu den „Schanzern“, wo sein Vertrag nach 168 Spielen und 40 Toren nun endete.

Der verlorene Sohn will es nun aber noch einmal in Dresden wissen: „Ich freue mich riesig darauf, zurück zu sein und wieder in meiner Heimatstadt Fußball spielen zu dürfen. Ich will allen zeigen, dass ich das Zeug noch in mir habe, um meinen Teil dazu beizutragen, dass dieser großartige Verein schnellstmöglich wieder dahin kommt, wo er mindestens hingehört: nämlich in die 2. Bundesliga.“

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Von Jochen Leimert

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