2. Volleyball-Bundesliga

Stefan Benderoth wird neuer Trainer beim VC Dresden

Der neue Coach Stefan Benderoth kennt sich beim VC Dresden bestens aus.

Der neue Coach Stefan Benderoth kennt sich beim VC Dresden bestens aus.

Dresden. Die Zweitliga-Volleyballer des VC Dresden starten im September mit einem Trainer in die Saison. Nachdem Niklas Peisl schon länger seinen Abschied verkündet hatte, wird Stefan Benderoth die Nachfolge antreten. Und der 55-Jährige kennt fast alle Spieler des Teams, schließlich arbeitet er seit 2015 als Nachwuchstrainer und Leiter des Leistungszentrums beim Verein. Wie der VCD mitteilte, wird der gebürtige Berliner beides in Personalunion machen. Vereinschef Klaus-Peter Schmidt erklärt: „Mit Stefan Benderoth hat unser Wunschkandidat zugesagt. Darüber freuen wir uns sehr.“

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Benderoth kommt aus dem Nachwuchs

Benderoth, der einen A-Trainerschein besitzt und mit den VC-Nachwuchsmannschaften jedes Jahr Edelmetall gewann, meint zur neuen Aufgabe: „Für mich ist es die logische Folge der letzten Jahre, dass wir in Zukunft auch in der Bundesliga mit den vielen jungen Sportlern die positive Entwicklung fortsetzen wollen. Hier sehe ich noch viel Potenzial im Team, um die nächsten Schritte zu gehen. Die Mannschaft ist hungrig und möchte noch mehr erreichen“, ist er überzeugt.

Der Trainer war selbst mal Spieler

In den 90-er Jahren war Stefan Benderoth selbst als Spieler mit der SG Rupenhorn in der 1. Bundesliga aktiv. Seit dem Jahr 2000 sammelte er viele Erfahrungen als Trainer im Jugendbereich bei CJD Berlin (weiblich) und dem SC Charlottenburg (männlich). Zudem coachte er das Frauen-Team von Rotation Prenzlauer Berg in der 2. Bundesliga.

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Dörendahl tritt etwas kürzer

Die VC-Mannschaft muss sich in der kommenden Spielzeit auf eine weitere Veränderung einstellen. Denn der bisherige Sportchef und Co-Trainer Sven Dörendahl zieht sich aus dem sportlichen Bereich zurück. Allerdings bleibt er den Jungs als Teammanager und als Fahrer bei den Auswärtsreisen erhalten. Der 48-jährige ehemalige Profi begründet seine Entscheidung so: „Ich bin ein bisschen müde und auch frustriert. Immer wieder verlieren wir talentierte Spieler, können sie nicht bei uns halten. Und wir verfügen auch nicht über die finanziellen Mittel, um uns Ersatz zu holen, da selbst Zweitliga-Konkurrenten die Jungs nicht nur bezahlen, sondern ihnen auch Ausbildungsplatz und noch eine Wohnung obendrauf bieten.“

Talent Klehm wechselt nach Berlin

Verlieren werden die Dresdner auch in diesem Sommer ein vielversprechendes Talent. „Jugendnationalspieler Karl-Lennart Klehm wird zum Erstliga-Projekt des VC Olympia Berlin wechseln. Und unser Zuspieler Simon Gilbrich strebt ein Studium in der Hauptstadt an. Wenn das klappt, ist auch er weg“, so Dörendahl, der aber zugleich sagt: „Natürlich arbeite ich weiter mit Stefan zusammen, halte mich also nicht komplett raus, bin durch die gesamte Organisation noch nah dran.“ Die gewonnene Freizeit will Sven Dörendahl nun auch wieder für eigene sportliche Betätigung nutzen. „Ich habe mit ein paar Leuten eine neue VC-Mannschaft aufgemacht und wir werden in der Bezirksklasse spielen. Das Training macht mir gerade unheimlich viel Spaß“, wie er verrät.

Von Astrid Hofmann

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