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Nach Abschied von Capretti

Wird Patrick Glöckner neuer Trainer bei Dynamo Dresden?

Patrick Glöckner arbeitete zuletzt für Waldhof Mannheim.

Patrick Glöckner arbeitete zuletzt für Waldhof Mannheim.

Dresden. Die Suche nach einem Nachfolger für den bei Dynamo Dresden ausscheidenden Trainer Guerino Capretti ist offenbar in vollem Gange. Ein heißer Kandidat auf den Posten beim Zweitliga-Absteiger soll Patrick Glöckner sein. Der 45-Jährige gehört laut Medienberichten zum engeren Kreis jener Trainer, die sich Hoffnungen auf ein Engagement bei den Schwarz-Gelben machen können. Wie die Bild-Zeitung meldet, soll Glöckner am Freitag sogar schon in Dresden gewesen sein, um mit der Sportgemeinschaft zu verhandeln.

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Glöckner kennt die 3. Liga gut

Für den aus Bonn stammenden Glöckner, der früher bei Eintracht Frankfurt, den Stuttgarter Kickers, Kickers Offenbach und beim FSV Frankfurt selbst Profi war, ist die 3. Liga kein unbekanntes Terrain, denn er arbeitete als Trainer beim Chemnitzer FC und beim SV Waldhof Mannheim in dieser Spielklasse. Nach dem Abstieg mit dem CFC im Sommer 2020 ging er nach Baden, wo er mit den Waldhof-Buben einmal Achter und einmal Fünfter wurde, den angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga aber zweimal verfehlte. Deswegen wurde sein Vertrag bei den „Buwe“ auch nicht verlängert, ist Glöckner frei für einen neuen Job.

Glöckner ist befreundet mit Michael Ballack

In Sachsen fühlte sich der Rheinländer früher durchaus wohl, wenngleich seine nicht einfache Mission beim Chemnitzer FC früh endete, als die Himmelblauen 2020 ganz knapp den Klassenerhalt verpassten, während die Rivalen vom FSV Zwickau sich noch retten konnten. Vermittelt hatte Glöckner den Job beim CFC Ex-Nationalspieler Michael Ballack, der einst seine Karriere in Chemnitz gestartet hatte. Beide sind miteinander befreundet.

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Es gibt noch mehr Kandidaten

Doch ob Glöckner das Rennen bei Dynamo macht, ist wohl noch nicht sicher. Gehandelt werden derweil auch noch andere Namen in der Gerüchteküche. Viele Dynamo-Fans fänden sicher auch eine Rückkehr von Ex-Bundesligaprofi Uwe Rösler gut. Der 53 Jahre alte Altenburger, zuletzt beschäftigt beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, ist aber kein ausgewiesener Kenner der 3. Liga. Der frühere Dynamo-Kicker arbeitete bis 2019 ausschließlich im Ausland, in Norwegen, England und Schweden, hatte dort aber durchaus Erfolge zu feiern.

Von Jochen Leimert

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