DEL 2

Lausitzer Füchse schwächeln besonders in der Offensive

Der Lausitzer Maximilian Heim (l.) und der Freiburger Hagen Kaisler jagen dem Puck hinterher.

Der Lausitzer Maximilian Heim (l.) und der Freiburger Hagen Kaisler jagen dem Puck hinterher.

Weißwasser. War der gute Saisonauftakt der Lausitzer Füchse mit einem 4:3-Sieg über die Heilbronner Falken nur ein Strohfeuer? Denn dem bisher einzigen Dreier folgten in den drei Spielen danach drei Niederlagen am Stück. Verkauften sich die Blau-Gelben beim 1:3 in Ravensburg noch ganz achtbar, so stimmte vor allem das 1:3 letzten Freitag daheim gegen Freiburg nachdenklich. Und nach 40 starken Minuten beim Absteiger aus der DEL in Krefeld hieß es am Sonntag doch noch 2:5.

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Guter Start gegen Freiburg verpufft schnell

Dabei schien der Start in das Wochenende optimal. Gegen die Wölfe aus dem Breisgau schoss Hunter Garlent bereits nach 39 Sekunden die Führung. Die aber währte nur 44 Sekunden. Und mit dem Ausgleich der Schwarzwälder ging den Ostsachsen der Spielplan komplett verloren. „Wir hatten einen guten ersten Wechsel. Dann aber war vielleicht das richtige Verständnis, wie das Spiel weitergehen sollte, nicht da. Freiburg hatte viel Scheibenbesitz und wir haben zu sehr abgewartet“, monierte Füchse-Trainer Petteri Väkiparta.

Kristian Hufsky vertritt Nikita Quapp ordentlich

Er musste in dieser Partie auf Kapitän Clarke Breitkreuz verzichten. Im Tor der Weißwasseraner stand Neuzugang Kristian Hufsky. Denn unter der letzten Woche erreichte die Hiobsbotschaft den Fuchsbau, wonach sich Nikita Quapp, der Förderlizenzgoalie der Eisbären Berlin und beim EHC als Nummer eins geplant, das Syndesmoseband gerissen hatte. Seine Ausfalldauer gilt als ungewiss. Mit Hufsky war weder die Niederlage gegen die Wölfe noch das 2:5 in Krefeld zu erklären: Der Backup der Oberlausitzer hielt, was zu halten war.

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Später Einbruch in Krefeld kostet wieder Punkte

Und bei den Pinguinen am Niederrhein zeigten die Füchse zwei Drittel lang, was tatsächlich in ihnen steckt. Hinten kompakt, schnell in den Angriff umschaltend und in den Zweikämpfen aggressiv wurde die Partie 40 Minuten lang über weite Strecken dominiert. Die 2:1-Führung war da der verdiente Lohn. Aber… Ungeachtet des schwer zu erklärenden Einbruchs im Schlussabschnitt waren die momentanen Baustellen einmal mehr unverkennbar: Nur vier eigene Treffer in den drei verlorenen Spielen sind einfach zu wenig, um zu Punkten kommen, und die bisher acht Buden der zweitschlechteste Wert der DEL2.

Special teams aktuell nicht in Bestform

Dazu schwächeln die Special teams. Nur zwei Tore bei 17 Überzahlmöglichkeiten (Quote 11,8 Prozent) sind nicht die Wucht. Beim Penaltykilling kassierten die Lausitzer bei 14 Situationen vier Gegentreffer (Quote 71,4 Prozent); auch eher schlecht. „Wir haben bei den Pinguinen zwei Drittel sehr gut und stark gespielt. Die Special teams haben heute den größten Unterschied gemacht“, bilanzierte EHC-Trainer Väkiparta – und fand dennoch Versöhnliches: „Im Vergleich zum Freitag war das heute ein Schritt in die richtige Richtung.“ Ob die Richtung stimmt, können die Füchse am nächsten Wochenende beweisen, wenn am Freitag (19.30 Uhr) Bad Nauheim im Bau aufkreuzt und es am Sonntag zum EV Landshut geht.

Von Sebastian Matthieu

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