Eishockey

Kampf um Playoff-Platz im Sachsen-Derby

Dresden. In der DEL2 läuft der Countdown. Noch vier Spiele stehen in der Hauptrunde auf dem Plan und im Kampf um die direkte Qualifikation für die Playoffs geht es weiterhin ganz eng zu. Die Dresdner Eislöwen, derzeit Tabellenachter, haben noch alle Chancen, den sechsten Platz zu erreichen. Dafür müssen die Schützlinge Franz Steer an diesem Wochenende weiter wichtige Punkte sammeln.

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Besonders am Freitagabend beim Sachsen-Derby gegen die Lausitzer Füchse (19.30 Uhr), das bereits ausverkauft ist, dürfte ein Sieg Pflicht sein. Die bisherige Bilanz weist für die Dresdner zwei Siege und eine Niederlage aus. Allerdings weiß Franz Steer, was auf seine Mannschaft zukommt: „Weißwasser hat zuletzt sehr gute Ergebnisse erzielt, auch einiges an seiner Spielweise geändert. Sie stehen jetzt sehr kompakt in der neutralen Zone. Da müssen wir uns was einfallen lassen. Aber wir werden alles reinhauen, um das Spiel zu ziehen“, verspricht der Coach.

Verzichten muss er auf Petr Macholda und wahrscheinlich auch auf die erkrankten Steve Hanusch und Arne Uplegger verzichten. Dagegen sind Marco Eisenhut und Dominik Grafenthin wieder fit und auch Neuzugang Thomas Schmid „wird ins kalte Wasser geworfen“, wie Franz Steer meint. Matt Siddall muss als überzähliger Ausländer weiter auf der Tribüne Platz nehmen. Kapitän René Kramer sagt vor dem Derby gegen die Füchse: „Das wird ein sehr schweres Spiel, eines auf Augenhöhe. Wir müssen unseren Game-Plan durchbringen und gewinnen. Bei uns war zuletzt ein Aufwärtstrend zu sehen, bei Weißwasser aber auch.“

Natürlich hofft man in der Lausitz, den Playdowns noch entgehen zu können und doch noch die Pre-Playoffs zu schaffen. Dafür wäre Rang zehn erforderlich. Sollten die Füchse tatsächlich den Fünf-Punkte-Rückstand auf den aktuell Zehnten, die Eispiraten Crimmitschau, noch wettmachen und sich den vorzeitigen Klassenerhalt sichern können, dann wiederum wäre sogar ein erneutes Aufeinandertreffen der Lausitzer mit den Dresdnern in den Pre-Playoffs (Siebter gegen Zehnter) denkbar. Eine derartige Konstellation ist im Fuchsbau momentan allerdings kein Thema. „Nur Siege zählen“, heißt es auf der Homepage der Weißwasseraner: „Füchse brauchen ein Sechs-Punkte-Wochenende”. Das sieht auch Trainer Robert Hoffmann so: „Wir dürfen uns keinen Ausrutscher mehr leisten, egal gegen wen es geht.”

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Dabei hat der „Oberfuchs” in Sachen Aufstellung die Qual der Wahl. Nach überstandenem grippalen Infekt ist Kapitän André Mücke wieder an Bord. Einziger Ausfall ist Anders Eriksson, der weiter an einer Schulterverletzung laboriert. Für ihn wird einmal mehr Jimi Santala als vierter Ausländer spielen. Der Verteidiger hat der EHC-Defensive zu mehr Stabilität verholfen. Zudem setzt der Finne auch in der Spieleröffnung Akzente. Ansonsten kann Hoffmann vier komplette Blöcke aufbieten – und will dies auch tun. Denn egal, ob die Füchse Pre-Playoffs oder Playdowns spielen, am Ende wird es auch eine Frage der Kraft. Und die will man sich bei den Ostsachsen gut einteilen. Während die Füchse am Sonntag daheim Bayreuth empfangen, müssen die Dresdner bei Spitzenreiter Bietigheim antreten.

Von Astrid Hofmann und Sebastian Matthieu

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