Volleyball

Jennifer Janiska möchte mit dem Dresdner SC ins Halbfinale

DSC-Spielführerin Jennifer Janiska sieht die Potsdamerinnen in der Favoritenrolle, möchte mit ihrem Team aber gern überraschen.

DSC-Spielführerin Jennifer Janiska sieht die Potsdamerinnen in der Favoritenrolle, möchte mit ihrem Team aber gern überraschen.

Dresden. DSC-Kapitänin Jennifer Janiska strahlt vor diesem Volleyball-Kracher Zuversicht aus und bemüht dabei auch den einen oder anderen bekannten Spruch: „Pokalspiele haben ihre eigene Dynamik“, sagt die 28-Jährige vor dem Pokal-Viertelfinale gegen den SC Potsdam an diesem Sonnabend (18 Uhr) in der heimischen Margon-Arena. „Und die anderen kochen auch nur mit Wasser“, fügt sie lachend an.

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Die Ex-Nationalspielerin sieht die Brandenburgerinnen zwar „in einer gewissen Favoritenrolle“, aber es sei jetzt ein anderer Wettbewerb und vieles von der Tagesform abhängig. Natürlich weiß die Außenangreiferin, dass ihr Team zu Saisonbeginn eine 1:3-Niederlage gegen Potsdam kassierte, die Schützlinge von Guillermo Hernandez anschließend den Supercup gegen Stuttgart gewannen und in der Liga nach fünf Spielen noch ungeschlagen sind. „Ich bin dennoch optimistisch, die Stimmung in der Kabine ist super. Alle freuen sich total auf dieses Spiel und ich denke, einige Punkte sprechen auch für uns“, erklärt Janiska selbstbewusst.

„Nicht nur ein Team mit hoher individueller Qualität“

„Wir waren schon die Mannschaft, die Potsdam trotz der Niederlage am meisten in die Bredouille gebracht hat. Zudem wird natürlich jetzt von ihnen der Sieg und der Einzug in die nächste Runde ganz klar erwartet“, sieht sie auch eher den Druck beim Gegner. Den letzten Sieg gegen Potsdam feierten die DSC-Damen übrigens im vorigen Jahr im Pokal-Halbfinale. Leider stehen sich beide Teams nun schon eine Runde früher gegenüber.

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Und während der DSC im Sommer einen Umbruch im Kader hatte und sich noch einmal verjüngte, blieb das Aufgebot des Konkurrenten fast auf allen wichtigen Positionen gleich oder wurde noch verstärkt. „Es ist nicht nur ein Team mit hoher individueller Qualität, sondern sie sind auch sehr eingespielt“, verweist auch Trainer Alexander Waibl auf eine Kombination, die den Vizemeister so stark mache. „Sie spielen eine sehr stabile Block-Feldabwehr und deshalb ist es schwer, den Ball in ihrem Feld auf den Boden zu bekommen. Dazu scoren sie sehr zuverlässig aus hohen Bällen“, wie Waibl erklärt. Vor allem Diagonalangreiferin Anett Nemeth und auch Außenangreiferin Laura Emonts seien schwer zu stoppen.

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Dennoch sieht auch der 54-Jährige, wie Janiska, den Gastgeber nicht chancenlos: „Auch wir haben unsere Qualitäten, können ihnen gefährlich werden. Unsere Basisleistung hat zuletzt gestimmt“, glaubt Waibl, der immer wieder betont hat, dass in seinem jungen Team enorm viel Potenzial stecke. Regisseurin Sarah Straube, die sich immer besser mit der Rolle als Nummer eins zurechtfindet und gegen Erfurt auch verdient als MVP geehrt wurde, meint vor dem Viertelfinale: „Wir müssen vor allem darauf achten, in engen Phasen absolut fokussiert zu bleiben.“

Wer von beiden Mannschaften am Ende weiterkommt, wird gleich anschließend erfahren, wer der nächste Gegner sein wird. Denn das Halbfinale wird in Dresden ausgelost. Die Lose zieht der Dresdner Bob-Anschieber und Olympiasieger Martin Grothkopp.

Von Astrid Hofmann

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