Handball

Heiß auf Wiedergutmachung: HC Elbflorenz will in Konstanz siegen

Nils Kretschmer und seine HCE-Kameraden müssen jetzt am Bodensee liefern.

Nils Kretschmer und seine HCE-Kameraden müssen jetzt am Bodensee liefern.

Dresden. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen ist den Zweitliga-Handballern des HC Elbflorenz wahrlich kein optimaler Saisonstart gelungen. Besonders die letzte derbe 22:30-Pleite in heimischer Halle beim Derby gegen den ThSV Eisenach lag Cheftrainer Rico Göde schwer im Magen. Denn was seine Mannschaft gegen die Thüringer bot, „war einfach nichts“, wie Göde konstatieren musste. Der 40-Jährige entschuldigte sich nachher sogar bei den Zuschauern und gab zu: „Das waren nicht wir. So darf man nicht auftreten. Das war die schlechteste Leistung, die ich je in einem Heimspiel von uns gesehen habe.“

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Wiedergutmachung ist also angesagt. Und da kommt dem HCE das Spiel beim bislang punktlosen Aufsteiger HSG Konstanz an diesem Freitag (20 Uhr) gerade recht. Mit einem Sieg und vor allem der richtigen Einstellung wollen die Dresdner sich auf jeden Fall rehabilitieren. Da dürfte auch nicht ins Gewicht fallen, dass das Abschlusstraining am Donnerstag in eigener Halle wegen der Bombenentschärfung und der damit verbundenen Hallenevakuierung ausfallen musste. „Dafür sind wir schon am Vormittag in Richtung Konstanz losgefahren“, berichtete Rico Göde aus dem Bus.

Intensive Eisenach-Analyse

Am Ziel in diesem Auswärtsspiel gibt es dennoch nichts zu rütteln. „Wir haben in dieser Woche noch einmal über das Eisenach-Spiel gesprochen. Fakt ist, wir müssen eine Reaktion zeigen! In erster Linie heißt das, Zweikämpfe zu gewinnen, denn sonst kann man keine Handballspiele gewinnen. Natürlich müssen wir uns auch auf ihre Abwehr einstellen, aber vor allem geht es um uns, dass wir wieder in die Spur finden“, stellt der Coach klar.

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Rückraumspieler Nils Kretschmer unterstreicht ebenfalls: „Wir haben lange und intensiv über das Spiel gegen Eisenach geredet und es analysiert. Wir müssen gegen Konstanz ein ganz anderes Gesicht als gegen Eisenach zeigen, denn das, was da passiert ist, das sind nicht wir. Noch einmal können wir uns ein solches Kollektivversagen nicht leisten“, verdeutlicht der 29-Jährige. Und er erläutert das Rezept für die Partie am Bodensee so: „Wir müssen von Anfang an dafür sorgen, dass sie vor heimischem Publikum gar nicht erst in einen Flow kommen können.“ Im Training habe man in dieser Woche daran gearbeitet, Sicherheit zurückzuholen.

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Manager Karsten Wöhler lässt dabei keinen Zweifel, dass die Elbestädter beim Schlusslicht „in einer leichten Favoritenrolle“ sind. „Wichtig wird sein, dass wir dort bestehen und uns auf unsere eigene Leistung konzentrieren“, so Wöhler, der vor Konstanz den Hut zieht: „Sie machen tolle Arbeit und holen das Bestmögliche heraus.“ Zugleich aber traut er der HSG nicht zu, dass sie die Klasse hält. „Es gibt drei Absteiger, da wird es für sie ganz schwer“, glaubt der HCE-Manager.

Rico Göde macht sich darüber derzeit keine Gedanken. Für ihn ist jetzt nur wichtig, die beiden Punkte mit nach Hause zu bringen. Neben dem Gewinnen von Zweikämpfen erwartet der ehemalige Kreisläufer vor allem auch eine deutliche Steigerung seiner Rückraumspieler, die zuletzt viel zu blass blieben. „Da haben einige gerade ein bisschen zu kämpfen“, weiß er. Verzichten muss der Dresdner Coach diesmal auf den erkrankten Philip Jungemann, der die Reise in den Süden erst gar nicht mit antrat.

Von Astrid Hofmann

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