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Handball

HC Elbflorenz bleibt weiter sieglos

Dem Dresdner Robin Hoffmann gelang in Hamm nur ein Treffer.

Dem Dresdner Robin Hoffmann gelang in Hamm nur ein Treffer.

Hamm/Dresden.Die erhoffte Überraschung blieb auch diesmal auf fremdem Parkett aus. Für die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz gab es beim Favoriten ASV Hamm-Westfalen nichts zu holen, die Elbestädter unterlagen vor 1729 Zuschauern mit 21:27 (8:15) und kassierten damit am fünften Spieltag ihre dritte Niederlage. Derzeit rangiert das Team von Trainer Christian Pöhler auf dem vorletzten Tabellenrang und muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten.

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Auf die Frage nach dem Fazit zu dieser Partie, meint der HCE-Coach, man könne getrost den Spielbericht von Essen als Blaupause nehmen. Auch diesmal fanden die Gäste nur sehr mühsam in die Partie, auch bedingt durch zwei Zeitstrafen. „Damit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, befindet Pöhler. So lagen seine Jungs erst mit 2:5 (7.) und dann mit 4:8 (13.) zurück. Deshalb sah sich der Coach genötigt, den grünen Karton für die Auszeit zu werfen. Seine Worte fruchteten, denn nun starteten die Dresdner eine Aufholjagd. Das entscheidende Signal in dieser Phase kam vom eingewechselten Torhüter Mario Huhnstock, der gleich mit drei ganz starken Paraden glänzte. Als Robin Hoffmann in der 18. Minute den Ball im gegnerischen Tor versenkte, war das der 8:8-Ausgleich.

Nachdem Huhnstock nun mit der nächsten Parade seinem Team alle Chancen auf die erste Führung eröffnete, kam es kurz darauf zum „Schlüsselmoment der Partie“, wie es Christian Pöhler später bezeichnete. In der 20. Minute bekamen die Dresdner einen Siebenmeter, doch Gabor Pulay scheiterte am ebenfalls glänzend aufgelegten ASV-Keeper Oliver Krechel. Was nun folgte, waren die schon berüchtigten „schwarzen zehn Minuten“ der Elbestädter. Nichts ging mehr, die Fehler im Angriff häuften sich. Der Gegner erzielte Tor um Tor, während Elbflorenz bis zur Pause kein einziges mehr gelang.

„Es ist schon alarmierend, dass wir erneut die Flügel haben hängen lassen und den Kopf völlig verlieren. Es kommt Hektik auf, es werden falsche Entscheidungen getroffen, wir finden keine adäquaten Lösungen. Das war zum wiederholten Mal so eine Phase, die uns das Genick bricht“, ärgert sich der Coach. Doch auch nach dem Seitenwechsel verhinderte der eine oder andere technische Fehler eine erneute Aufholjagd. So wuchs der Vorsprung der Hausherren zwischenzeitlich auf zehn Tore (26:16/55.) an. Damit war das Spiel gelaufen. Nur ein wenig Ergebniskosmetik konnten die Dresdner am Ende noch betreiben. „Das macht es nur auf dem Papier besser“, sagt ein sichtlich enttäuschter Christian Pöhler, der mit seinen Männern in dieser Woche weiter hart arbeiten wird, damit beim Heimspiel am Freitag gegen Hamburg etwas Zählbares herausspringt.

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Elbflorenz-Tore: Kammlodt 4, Becvar, de Santis, Flödl, Gugisch je 3, Dierberg, Quade je 2, Hoffmann 1.

Von Astrid Hofmann

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