SGD taucht nach Führungstor ab

Enttäuschung bei Dynamo Dresden: „Bei uns ist der Faden gerissen“

Ahmet Arslan (r.) schoss das Tor für die Dresdner und war auch sonst einer der Aktivposten. Doch glücklich war er bei Spielende nicht.

Ahmet Arslan (r.) schoss das Tor für die Dresdner und war auch sonst einer der Aktivposten. Doch glücklich war er bei Spielende nicht.

Köln. Nach der 1:2-Auswärtsniederlabe bei Viktoria Köln gab es bei Dynamo Dresden lange Gesichter, denn die Schwarz-Gelben hatten sich rechts des Rheins mehr ausgerechnet und waren mit einer 1:0-Führung auch gut im Sportpark Höhenberg gestartet. Als die Partie abgepfiffen wurde, waren die Dresdner zwar froh, in den klimatisierten Mannschaftsbus steigen zu können, doch die Stimmung auf der Heimfahrt war nach der zweiten Saisonniederlage arg gedämpft. Auch bei Trainer Markus Anfang war die Enttäuschung groß, er wäre lieber mit einem oder drei Punkten bei der Familie in Köln aufgeschlagen, wird die kommenden zwei freien Tage aber trotzdem in der Domstadt nutzen, um Zeit mit seinen Lieben zu verbringen. Das 1:2 bei der Viktoria muss aber dabei trotzdem verarbeitet werden. Die Stimmen zum Spiel:

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Markus Anfang

„Wir sind eigentlich ganz gut reingekommen und gehen dann auch 1:0 in Führung – mit einem schön herausgespielten Tor. Aber dann war es das eigentlich auch schon. In der ersten Halbzeit ist bei uns der Faden gerissen. Wir waren viel zu weit weg vom Gegner, haben die Zweikämpfe nicht mehr angenommen und kriegen dann auch den Ausgleichstreffer. Es kann vielleicht auch ein bisschen anders laufen, Meißner schießt den Ball durch die Beine. Mit dem Tor ist gefühlt bis zur Halbzeitpause bei uns gar nichts mehr gegangen. Und dann fiel das zweite Tor, wo bezeichnend war, dass wir viel zu weit weg von den Gegnern waren. Das darf uns so nicht passieren. In der Halbzeitpause haben wir uns dann hingesetzt, geschaut und viel verändert. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit auch viel mehr Zugriff, mehr Ballbesitz gehabt. Aber man muss sagen: Wir waren in vielen Phasen nicht zwingend genug.“

Ahmet Arslan

„Wir hatten einen guten Start. Dann hatten wir so eine Phase nach meinem Tor bis zur Halbzeit, wo wir nicht mehr so gut im Spiel, nicht mehr so aufmerksam waren. Und dann kassierst du halt zwei solche Tore. In der zweiten Halbzeit weiß ich nicht, wem ich da einen Vorwurf machen sollte. Ich glaube, wir waren drauf und dran, das zweite Tor zu machen. Man hat auch gesehen, dass wir dran geglaubt haben, das zweite Tor zu machen. Da war einfach auch ein bisschen Pech dabei, aber diese unachtsame Phase ist der Grund, warum wir das Spiel verloren haben.“

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Manuel Schäffler

„Wir kommen sehr gut rein, haben dann eine Phase, wo wir eher verwalten, zurückweichen, nicht in die Zweikämpfe kommen, sondern ein bisschen hinterherrennen. Dann spielen sie uns in den Sechzehner – klein, klein. Da müssen wir konsequenter hingehen, damit der Schuss nicht so frei stattfinden kann. In der zweiten Halbzeit haben wir viel den Ball, kommen aber nicht mehr so zwingend in die Box.“

Manuel Schäffler nimmt einen Ball mit der Brust an. Der Dresdner Mittelstürmer bereitete das 1:0 vor, traf selbst aber nicht.

Manuel Schäffler nimmt einen Ball mit der Brust an. Der Dresdner Mittelstürmer bereitete das 1:0 vor, traf selbst aber nicht.

Olaf Janßen

„Ich würde schon sagen, dass das die beste Halbzeit war, seit ich hier bin, weil wir einfach den Mut hatten, Fußball zu spielen, unser Spiel durchzudrücken, keine Angst vor dem Gegner zu haben. Wir haben eine Menge Meter gemacht, denn das Positionsspiel von Markus ist schon besonders. Da mussten wir Maßnahmen ergreifen, um das zu stoppen. Das ist den Jungs, glaube ich, sehr, sehr gut gelungen. In der zweiten Halbzeit hat Dresden umgestellt, wir hatten nicht mehr so den Zugriff.“

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