Verein äußert sich

Dynamo Dresden verurteilt Randale in Bayreuth scharf

Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Jürgen Wehlend ist entsetzt über das, was gewalttätige „Fans“ in Bayreuth veranstaltet haben.

Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Jürgen Wehlend ist entsetzt über das, was gewalttätige „Fans“ in Bayreuth veranstaltet haben.

Dresden. Die gewalttätigen Übergriffe einiger Chaoten aus der SGD-Fanszene auf Polizisten, einen Imbissstand und einen Pressefotografen vor und während des Auswärtsspiels bei der SpVgg Bayreuth (1:1) haben den Fußball-Drittligisten Dynamo Dresden am Sonnabend wieder einmal in ein schlechtes Licht gerückt. Am Sonntagnachmittag meldete sich Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Jürgen Wehlend per Pressemitteilung zu Wort. Wehlend verurteilte in seinem Statement die Vorfälle im und um das Hans-Walter-Wild-Stadion scharf.

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Wehlend wünscht Verletzten schnelle Genesung

In seiner Erklärung heißt es wie folgt: „Wir bedauern zutiefst, dass es in der Halbzeitpause unseres Auswärtsspiels bei der Spielvereinigung Bayreuth zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizisten, Ordnungskräften und einigen Dynamo-Fans mit zahlreichen Verletzten auf allen Seiten gekommen ist, infolge derer auch Vandalismus im Gästebereich des Hans-Walter-Wild-Stadions stattgefunden hat. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Auslöser dieser Eskalation noch völlig unklar. Falsch ist auf jeden Fall, dass sich die Situation, wie von einigen Medien bereits berichtet, am Nicht-Ausschank von alkoholischen Getränken entzündete. Daher bitten wir um Verständnis, dass wir uns erst vollumfänglich zu den Vorfällen äußern können, wenn eine gesamtheitliche Informationslage vorliegt. Der Prozess dazu wurde bereits gestern nach dem Spiel in Gang gesetzt. Unbestritten ist, dass jeder verletzte Mensch einer zu viel ist. Wir wünschen allen zu Schaden gekommenen Personen, seien es Fans, Mitarbeiter oder Polizisten, eine gute Besserung sowie eine schnelle und ganzheitliche Genesung. Es ist über alle Maße enttäuschend, dass dies einen dunklen Schatten über die Begegnung in Bayreuth wirft, welche auch aufgrund des herzlichen Willkommens und großen Bemühens der Gastgeber eigentlich alle Voraussetzungen für ein friedliches, verbindendes Fußballspiel erfüllt hatte. Die SG Dynamo Dresden distanziert sich von Gewalt jeglicher Art.“

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Chaoten verletzten 14 Polizisten und raubten einen Kiosk aus

Am Sonnabend hatten aggressive Fans vor dem Spiel in der Stadt Pyrotechnik gezündet, Passanten eingeschüchtert, einem Pressefotografen zwei Kameras geraubt, dann während der Partie Polizisten mit Fäusten, Füßen und Wurfgeschossen attackiert und dabei 14 Beamte leicht verletzt. Außerdem hatten sie einen Imbissstand völlig demoliert, die Tageseinnahmen geraubt und den Toilettenbereich für die Gästefans beschädigt. Allein am Kiosk entstanden laut Polizeiangaben 20.000 Euro Sachschaden, 5000 bis 10.000 Euro wurden aus der Kioskkasse gestohlen. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen wegen schweren Landfriedensbruchs.

In der Gästekurve standen am Sonnabend in Bayreuth nicht nur friedliche Fans, die einfach nur Fußball gucken wollten.

In der Gästekurve standen am Sonnabend in Bayreuth nicht nur friedliche Fans, die einfach nur Fußball gucken wollten.

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