Aufgalopp

Dynamo Dresden steigt wieder ins Training ein

Dynamo Dresden startete am Freitagnachmittag im Stadion wieder in den Trainingsbetrieb.

Dynamo Dresden startete am Freitagnachmittag im Stadion wieder in den Trainingsbetrieb.

Dresden. Der Cheftrainer konnte zwar große Teile des Trainings nur von einem Stuhl verfolgen, es fehlten auch drei Spieler – doch ansonsten startete Dynamo Dresden am Freitagnachmittag vor etwa 50 Fans im Rudolf-Harbig-Stadion ganz routiniert wieder in den Trainingsbetrieb. Bei trübem Wetter und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt fanden sich an der Lennéstraße 28 Spieler ein, um sich nach einem dreiwöchigen Urlaub eine runde Stunde wieder an Training mit Ball zu gewöhnen.

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Der Trainer kommt auf Krücken

Die Langzeitverletzten Luca Herrmann und Kyu-Hyun Park konnten noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, Oliver Batista Meier fehlte entschuldigt wegen eines Infektes. Mit von der Partie, obwohl frisch am rechten Knie operiert, war dagegen Trainer Markus Anfang. An Krücken humpelte er ins Stadion, nahm die meiste Zeit über auf einem Stuhl an der Seitenlinie Platz. Der Kölner, der sich am Montag in seiner Heimatstadt unters Messer begeben hatte, ließ es sich aber nicht nehmen, im Kreis eine kurze Ansprache zu halten. „Mir geht es gut, es ist alles in Ordnung“, sagte der 48-Jährige. Dass er nicht wie gewohnt auf den Platz laufen und zur Demonstration auch mal einen Pass selbst schlagen kann, das nimmt er gelassen hin. „Das hindert mich am Coachen überhaupt nicht“, so Anfang. Und wenn er gerade mal etwas zu weit weg vom Geschehen sei, „wird das über das Trainerteam aufgefangen“, so der Fußballlehrer.

Der frisch am Knie operierte Cheftrainer Markus Anfang verfolgte das Training meist auf einem Stuhl, sprach sich aber stets mit den Co-Trainern Heiko Scholz (r.) und Florian Junge ab.

Der frisch am Knie operierte Cheftrainer Markus Anfang verfolgte das Training meist auf einem Stuhl, sprach sich aber stets mit den Co-Trainern Heiko Scholz (r.) und Florian Junge ab.

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Trainer sieht eine Mannschaft in „vernünftigem Zustand“

Sein erster Eindruck von der Mannschaft war positiv. Nach den Checks in der Uniklinik und dem ersten Augenschein ist er überzeugt: „Die Jungs sind in einem vernünftigen Zustand wiedergekommen. Wir werden uns jetzt hinsetzen, alle Ergebnisse, die wir bekommen haben, nochmal durchsprechen und dann werden wir die nächsten Trainingstage planen. Wir müssen mal schauen, wie es mit dem Wetter wird. Es soll ja ein bisschen kälter werden und auch schneien. Da müssen wir gucken, wie es mit den Plätzen ist.“

Am Montag geht es ins verregnete Belek

Erst am Montag startet die Mannschaft ins Trainingscamp nach Belek. An der türkischen Riviera herrschen aktuell 15 Grad, die Plätze dort bieten gute Bedingungen, wie sie derzeit Dresden nicht garantiert. Allerdings ist für die kommende Woche viel Regen angesagt.

Der Südkoreaner Jong-Min Seo absolvierte nach langer Verletzungspause wieder etwas Balltraining.

Der Südkoreaner Jong-Min Seo absolvierte nach langer Verletzungspause wieder etwas Balltraining.

Kutschke kommt wieder in den Schuh

Besser als im Harbig-Stadion wird der Untergrund in der Türkei auf alle Fälle sein, denn in der Arena ist der Rasen doch arg malträtiert, an vielen Stellen verschlammt und rutschig. Da war es unbedingt notwendig, dass sich die angeschlagenen Spieler noch zurückhielten. So ging Stürmer Stefan Kutschke mit Fitnesstrainer Matthias Grahé nur Runden laufen. Der Vizekapitän war nach seinem Zehenbruch schon froh, dass der Fuß wieder in einen Fußballschuh passt, doch Mannschaftstraining ist noch eine Weile nicht drin. Etwas abseits hielten sich auch Jong-Min Seo und Panagiotis Vlachodimos, die nach langer Verletzungspause auch noch vorsichtig sein müssen. Jonathan Meier sonderte sich auch zeitweise zum Laufen ab.

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Die Mannschaft traf sich am Freitag im Harbig-Stadion zum Trainingsauftakt. Für Kapitän Tim Knipping (ganz links) wurde zu Beginn gesungen, denn er hatte am 24. November Geburtstag.

Die Mannschaft traf sich am Freitag im Harbig-Stadion zum Trainingsauftakt. Für Kapitän Tim Knipping (ganz links) wurde zu Beginn gesungen, denn er hatte am 24. November Geburtstag.

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