Sachsenpokal

Dynamo Dresden schlägt Frisch Auf Wurzen zweistellig

Daumen hoch: Dynamos Kapitän Stefan Kutschke hat getroffen. Auch Ahmet Arslan (l.) und Julius Kade steuerten gegen Wurzen Tore bei.

Daumen hoch: Dynamos Kapitän Stefan Kutschke hat getroffen. Auch Ahmet Arslan (l.) und Julius Kade steuerten gegen Wurzen Tore bei.

Dresden. Bei schönstem Spätsommerwetter, Sonne satt und milden 20 Grad hat Dynamo Dresden am Samstagnachmittag seine Pflichtaufgabe im Fußball-Sachsenpokal souverän gelöst. Der Drittligist fertigte den ATSV Frisch Auf Wurzen vor 1118 Zuschauern im Dresdner Jägerpark mit 11:0 (5:0) ab und zog damit locker in die nächste Runde ein.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zehn Neue in der Startelf

Während ATSV-Trainer Marcus Fischer seine Amateure kurz vor dem Anpfiff in der Kabine noch einmal richtig heiß machte und sie aufforderte: „Zeigt euren Freundinnen, zeigt euren Familien, was in Euch steckt!“, mahnte Dynamo-Trainer Markus Anfang seine Profis, das Spiel gegen den Siebentklässler ernst zu nehmen. Er gab aufgrund der Verletzungsmisere vielen Anschlusskadern eine Einsatzchance, änderte seine Startformation gegenüber dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt gleich auf zehn Positionen. Nur Stefan Kutschke, der in Abwesenheit des erkrankten Tim Knipping die Kapitänsbinde tragen durfte, war wieder von Beginn an dabei. Die große Rotation machte dem Favoriten gegen den Vertreter aus der Landesklasse Nord aber keine Probleme, denn Dynamo stellte früh klar, wer als Sieger aus dem ungleichen Duell hervorgehen würde.

Anfang setzt erneut auf eine Dreierkette

Die Schwarz-Gelben begannen wie in der Liga mit einem 3-5-2 und hatten in der 7. Minute die erste Chance durch Jonas Oehmichen, der gerade noch von Lucas Kabelitz und Keeper Tobias Herber am Torerfolg gehindert werden konnte. Drei Minuten später fiel das 1:0, als Herber einen Schuss von Ahmet Arslan prallen ließ und Julius Kade im Nachsetzen traf (10.). Arslan erhöhte dann schnell mit einem Rechtsschuss auf 2:0 (12.), ehe Kade nach Arslan-Zuspiel mit Links aus spitzem Winkel zum 3:0 ins lange Eck einnetzte (22.). Dynamo vergab danach weitere Chancen durch Oliver Batista Meier (28./vorbei) und Arslan (29./gehalten), ehe Jan Shcherbakovski per Direktabnahme das 4:0 beisteuerte (30.). Ein Kopfball von Kutschke brachte das 5:0 (32.). Von den Wurzenern war offensiv kaum etwas zu sehen, sie hatten nach 34 Minuten immerhin mal einen Eckball, der aber folgenlos blieb. Herber indes musste vor der Pause noch mal gegen Kutschke zupacken, verhinderte das 0:6 (35.).

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Hoffmann kommt für Kutschke und trifft

Das 6:0 für Dynamo ließ nach Wiederbegin aber nicht lange auf sich warten. Nachdem Herber noch einmal gegen Arslan hatte retten können (48.), traf Michael Akoto nach einer Ecke von Kade mit dem rechten Fuß (49.). Zwei Minuten später durfte Einwechsler Julius Hoffmann – er war bei Wiederbeginn für Kutschke gekommen – das erste Mal jubeln, als er von rechts kommend ins kurze Eck traf und das 7:0 besorgte (51.). Als dann Oehmichen Herbers Reflexe prüfte und der den Ball prallen lassen musste, gelang Shcherbakovski sein zweiter Treffer in diesem Spiel (53.). Und es ging munter weiter: Arslan traf mit einem schönen Rechtsschuss halbhoch zum 9:0 (61.).

Dynamos Max Kulke (l.) liefert sich mit Wurzens Tim Schneeweiß ein Luftduell.

Dynamos Max Kulke (l.) liefert sich mit Wurzens Tim Schneeweiß ein Luftduell.

SGD verpasst das Dutzend knapp

Danach hatte „Ahmo“ sein Tagewerk abgearbeitet. Er und Oehmichen gingen in der 63. Minute vom Feld, der erfahrene Akaki Gogia und der junge Jonas Saliger kamen frisch ins Spiel. Dann durfte auch noch Jonathan Meier in die Partie, Kade hatte nach 78 Minuten Feierabend. Das Spiel war da längst entschieden. Doch zwei Tore fielen noch: Erst traf Hoffmann mit dem rechten Fuß zum 10:0 ins linke Eck (80.), dann legte Shcherbakovsky aus acht Metern den 11:0-Endstand nach (86.). Zum ganzen Dutzend reichte es aber nicht mehr, doch das störte die Fans nicht wirklich.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Anfang im Großen und Ganzen zufrieden

Markus Anfang aber hätte gern noch mehr Tore gesehen: „Wir haben schon in der ersten Halbzeit zu viele Chancen liegen gelassen. Wenn du so eine Möglichkeit hast, ein Spiel so zu gestalten, dass du viele Chancen kreieren und Tore machen kannst, dann tut es halt auch gut, wenn du deine Tore machst.“ Er habe der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass sie im zweiten Durchgang noch mehr Treffer erzielen solle, was dann auch mit sechs Toren gelang und Anfang letztlich zufrieden stellte: „Ich finde, die Jungs haben das ganz gut gemacht.“ Sein Wurzener Kollege Marcus Fischer konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft auch durchaus leben und aus der Kabine berichten: „Die Jungs haben es genossen – das ist das Wichtigste.“

Dynamo: Müller – Akoto, Lewald, Weyh – Batista Meier, Arslan (63. Gogia), Kulke, Oehmichen (63. Saliger), Shcherbakovski – Kutschke (46. Hoffmann), Kade (78. Meier)

Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken