3. Liga

Dynamo Dresden gewinnt in Duisburg: Die Stimmen zum Spiel

Dynamo Dresden und Trainer Markus Anfang gewinnen in Duisburg.

Dynamo Dresden und Trainer Markus Anfang gewinnen in Duisburg.

Duisburg. Ein Schuss, ein Tor - Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden hat mit kleinem Aufwand, aber größter Effizienz den dritten Sieg in Serie geschafft und Kontakt zur Spitzengruppe der 3. Liga hergestellt. Allerdings war das 1:0 (0:0) am Sonntag beim MSV Duisburg glücklich. Vor 13.577 Zuschauern in der Schauinsland-Reisen-Arena schoss Dynamo-Rückkehrer Stefan Kutschke per Foulelfmeter (72. Minute) den entscheidenden Treffer. Wir haben nach der Partie die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

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Markus Anfang (Trainer SG Dynamo Dresden): "Ich glaube, wir haben heute ein intensives Spiel gesehen - mit wenig Torraumszenen. Wir hatten nicht viele Aktionen nach vorne. Wir hätten viele haben können, hatten aber viele Ballverluste. Heute hatten wir gefühlt nur eine halbe Aktion, aber die hat gereicht, das Spiel für uns zu entscheiden. In der ersten Halbzeit haben wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite gehabt, das hätte auch ein Elfmeter für den MSV sein können. Da hätten wir uns alle nicht beschweren können. Den muss man vielleicht nicht pfeifen, aber den kann man pfeifen."

Torsten Ziegner (Trainer MSV Duisburg) über den nicht gegebenen Strafstoß in der 12. Minute: "Mit dem Elfmeter - das ist so eine Geschichte. Wenn ich mich da noch dreimal aufrege, würde es nichts helfen. Wir kriegen diesen Elfmeter, der hätten gegeben werden müssen, nicht mehr zurück. Damit müssen wir leben. Jetzt ist es für uns wichtig, mit den vorhandenen Jungs, die gesund und fit sind, weiter daran zu arbeiten, diese Gier zu bekommen, im gegnerischen Strafraum Torchancen zu kreieren und die Spiele gewinnen zu wollen."

Claudio Kammerknecht (Dynamo Dresden): "Die Szene in der 12. Minute war mit Sicherheit eine strittige, eine Fifty-fifty-Entscheidung. So habe ich es in Erinnerung. Ob es ein Elfer war, kann ich so nicht sagen. Ich muss die Bilder dazu sehen, um das beurteilen zu können. Ob es ein glücklicher Sieg war? Was heißt glücklich: Wir haben eigentlich gut verteidigt, der Gegner wurde nur nach Standards gefährlich - wenn überhaupt. Ja, bei uns ging nach vorne auch nicht viel, aber wir haben es geschafft, ein Tor zu schhießen."

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Sebastian Mai (MSV Duisburg): "Das Spiel war bis zur 71. Minute allgemein gut, war in Ordnung. Wir haben es, glaube ich, defensiv gut gemacht, wir haben gut gegen den Ball gearbeitet. Der Elfmeter war der einzige Torschuss, den Dresden hatte. Wir hatten aber nach vorn auch zu wenig Durchschlagskraft. Wir haben es nicht so gut hingekriegt, wie wir es in der Trainingswoche trainiert haben. Der Elfmeter war ein klarer Elfmeter, aber wir hatten in der ersten Halbzeit auch eine entscheidende Szene, die nicht gepfiffen wurde. Wenn es da Elfmeter gibt und Stoppelkamp den mit hoher Wahrscheinlichkeit reinmacht, dann steht es 1:0 für uns. Dann bin ich mal gespannt, wie dann gespielt wird."

Stefan Kutschke (Dynamo Dresden) über die Auswahl des Elfmeterschützen: "Der "Ahmo" war leider schon ausgewechselt, der hat im letzten Spiel den Elfmeter geschossen. Aber es war in der Vergangenheit schon so, dass ich gerne mal einen geschossen habe. "Patti" Weihrauch kam dann auf mich zu, hatte den Ball in der Hand und hat gesagt: "Du machst den!" Klar spielt da immer im Hinterkopf der Gedanke mit: Du hast lange nicht getroffen, das ist eine große Verantwortung, alle schauen drauf, du kannst mit einem Elfer vielleicht das Spiel entscheiden, aber das sind ja Sachen, für die man lebt. Dafür trainieren wir die ganze Woche."

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