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Erste Bewährungsprobe

Dynamo Dresden gastiert in Großschirma

Der neue Trainer Markus Anfang kann an diesem Montag in Großschirma einiges ausprobieren.

Der neue Trainer Markus Anfang kann an diesem Montag in Großschirma einiges ausprobieren.

Dresden. Seit ein paar Tagen läuft die Saisonvorbereitung bei Dynamo Dresden, hat der neue Cheftrainer Markus Anfang das Kommando auf den Plätzen in der Walter-Fritzsch-Akademie übernommen. Nach einigen besonders schweißtreibenden Einheiten, die den Spielern bei großer Hitze alles abverlangten, steht an diesem Montag in Großschirma bei deutlich kühleren Temperaturen das erste Testspiel für den Zweitliga-Absteiger an. Gegner im dortigen Sportpark ist ab 17.30 Uhr der Zuger SV. Der kleine Mehrspartenverein ist in Zug, einem Ortsteil von Freiberg, ansässig und durch seine erste Männermannschaft in der Mittelsachsenklasse, Staffel 2, vertreten.

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Für Anfang gibt es nur „Wettkampfspiele“

Für zehn Euro (ermäßigt fünf) können die Dynamo-Fans den ersten Wettkampf ihrer Lieblinge in der neuen Saison verfolgen, denn laut Anfang „gibt es keine Testspiele, sondern nur Wettkampfspiele“. Der 48-Jährige unterstrich damit im Vorfeld, dass auch Freundschaftsspiele gegen kleine Vereine wie den Zuger SV für ihn keine reine Spaß- oder Werbeangelegenheit sind, sondern er von seinen Spielern vollen Einsatz und höchste Konzentration erwartet.

Probieren will Anfang aber schon einiges

Dass es gegen einen „Kleinen“ losgeht, kommt Anfang gerade recht: „Es ist wichtig, dass wir gerade am Anfang gegen Mannschaften spielen, gegen die wir uns auch ein bisschen ausprobieren können. Je stärker die Mannschaften werden desto schwieriger ist es auch, das umzusetzen. Die Jungs brauchen Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl. Es heißt nicht, dass die niedrigklassigen Mannschaften so schwach sind, dass wir sie abschießen, aber es ist dann auch leichter, das eine oder andere mal auszuprobieren.“ Die Spieler bräuchten Erfahrungen, müssten lernen, wie Dynamo künftig spielen will. Da dürften auch mal Fehler gemacht werden, die nicht gleich hart bestraft werden: „Wenn jeder Fehler immer extrem hart bestraft wird, dann ist das auch nicht gerade gut fürs Selbstvertrauen“, erklärte Anfang.

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Königsdörffer und Daferner am Sonntag noch da

Gespannt darf man sein, mit welchen Spielern Anfang in Großschirma antritt. Es wäre für ihn eine Chance, Nachwuchsspieler wie Jonas Oehmichen, Kenny Weyh oder Julius Hoffmann genauer unter die Lupe zu nehmen, aber natürlich auch zu schauen, wie sich der eine oder andere gestandene Profi nach den ersten Einheiten während eines Spiels bewegt. Am Sonntag waren beim Training auch die von anderen Vereinen umworbenen Stürmer Christoph Daferner und Ransford-Yeboah Königsdörffer noch dabei, bislang wurde nichts über eine eventuelle Einigung mit den Interessenten aus Nürnberg und Hamburg bekannt. Neu ist nur, dass sich auch einige Fans in Bremen Königsdörffer als Backup für Niclas Füllkrug oder Marvin Ducksch sehr gut vorstellen können. In den sozialen Netzwerken wird der Name des U21-Nationalspielers aus Dresden von einigen Werderanern heiß diskutiert. Sie träumen davon, dass die Bremer Verantwortlichen Königsdörffer dem Erzrivalen HSV wegschnappen. Aber noch hat „Ransy“ Vertrag in Elbflorenz, er würde hier auch gebraucht.

Der vom 1. FC Nürnberg umworbene Torjäger Christoph Daferner war am Sonntag noch beim Training dabei.

Der vom 1. FC Nürnberg umworbene Torjäger Christoph Daferner war am Sonntag noch beim Training dabei.

Von Jochen Leimert

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