3. Liga

Dynamo Dresden freut sich darauf, in Bayreuth Neuland zu betreten

Dynamo-Trainer Markus freut sich besonders auf das Duell mit seinem Trainerkollegen Thomas Kleine.

Dynamo-Trainer Markus freut sich besonders auf das Duell mit seinem Trainerkollegen Thomas Kleine.

Dresden. Von der aktuellen Dynamo-Mannschaft ist wohl nur ein kleiner Teil der Spieler schon einmal mit der SpVgg Bayreuth in Berührung gekommen. So verspüren die Profis des Zweitliga-Absteigers aus Dresden schon ein wenig Neugier, am Sonnabend (14 Uhr) in der Festspielstadt Richard Wagners Neuland zu betreten. Trainer Markus Anfang war noch nie im eher beschaulichen Hans-Walter-Wild-Stadion, das nach einem sportbegeisterten Bayreuther Oberbürgermeister benannt ist. Der 48-Jährige, der die großen deutschen Arenen gut kennt, freut sich aber durchaus auf den Besuch in der Fußballprovinz Oberfranken. „Kleine Stadien haben auch ihren Charme“, gesteht der Dynamo-Coach. Er glaubt, dass die Atmosphäre vor erwartet 8000 Zuschauern durchaus anregend sein kann. Ein kleines Stadion versprühe, wenn es gut gefüllt ist, allemal seinen Reiz: „Dann ist es manchmal sogar lauter und intensiver als in Riesenstadien“, ist Anfang überzeugt.

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Gogia findet „auch kleine Stadien geil“

Auch Mittelfeldspieler Akaki Gogia war noch nie auf Bayreuther Rasen aktiv. Der 30-Jährige hat auch überhaupt keine Probleme mit kleinen Stadien und dort nicht weniger Freude am Fußball, als wenn es zum Kicken in eines der Großstadien geht: „Wir haben alle mal klein angefangen, auf dem Bolzplatz gespielt“, sagt der Deutsch-Georgier. Ihm mache Fußball immer Spaß – „ganz egal, ob das eine Arena ist oder nicht“. Er gesteht sogar: „So kleine Stadien sind für Fußballer auch was Geiles.“ Die Nähe zu den Fans sei noch größer, das wirke sich positiv auf die Stimmung aus.

Anfang und Kleine kennen sich gut

An einen lockeren Spaziergang im Frankenland glauben weder Anfang noch Gogia, obwohl die SpVgg Bayreuth Vorletzter der 3. Liga ist und erst ein Spiel gewonnen hat. „Die Aufgabe witrd sicherlich nicht leicht für uns“, erklärte Anfang auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Er kenne Bayreuths neuen Trainer Thomas Kleine, der im Sommer den nach Aue gewechselten Aufstiegstrainer Timo Rost ablöste, gut: „Ich denke, dass er sich was einfallen lässt, um uns zu bespielen.“ Kleine, den er mal im Urlaub auf Fuerteventura im Hotel näher kennen und schätzen lernte, habe in Bayreuth sicher eine schwere Aufgabe übernommen: „Die Jungs haben sich aber in der letzten Zeit doch gut reingefunden.“ Das letzte Spiel sei ein Beleg dafür, so der Trainer der Dresdner mit Blick auf das 1:1 der Franken beim Aufsteigerduell in Oldenburg.

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Anfang hat wieder mehr Alternativen

Am Sonnabend kann der SGD-Coach in der Festspielstadt am Roten Main wieder mit mehr Spielern als zuletzt gegen Ingolstadt (1:1) oder im Sachsenpokal gegen Wurzen (11:0) planen. Einige Ausfälle muss er aber weiterhin verkraften. So sind die Langzeitverletzten Luca Herrmann, Panagiotis Vlachodimos, Robin Becker, Jong-Min Seo und Chris Conteh noch immer nicht einsatzfähig. Niklas Hauptmann plagt sich noch mit Beschwerden am Fuß herum, kann auch nicht spielen. Bei Kyu-Hyun Park ist das noch ungewiss. Der Südkoreaner ist zwar von seiner Länderspielreise zurück, laboriert aber an den Folgen eines Schlages auf die Wade. Ansonsten gebe es aber keine Anzeichen für weitere Ausfälle, so Anfang.

3500 Fans aus Dresden werden in Bayreuth erwartet

Reichlich mit von der Partie werden auch diesmal die Dynamo-Fans sein. 3500 von ihnen werden am Sonnabend beim ersten Pflichtspiel zwischen der Spielvereinigung und der Sportgemeinschaft erwartet. Sie wollen laut eines Aufrufs im Netz vor Ort in Bomberjacken Stimmung machen. Trainer Markus Anfang wird sich der seltsamen Idee nicht anschließen: „Ich weiß nicht, ob so eine Bomberjacke zu mir passt.“ Er werde wie immer das übliche Vereinsoutfit tragen, bei Bedarf auch etwas Wärmeres über dem Shirt: „Ich ziehe schon eine Jacke an, wenn es kalt ist.“ Der Kölner hofft aber natürlich auch, dass er sich an einem guten Spiel seiner Mannschaft erwärmen kann. Mit dem ersten Sieg über die Bayreuther überhaupt könnte er den nächsten besonderen Eintrag im Dynamo-Geschichtsbuch verbuchen, nachdem er letzten Sonnabend im Landespokal gegen Wurzen schon den höchsten Pflichtspielsieg der SGD-Historie überhaupt einfuhr.

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