Verletzungspech

Dynamo Dresden fährt ohne Manuel Schäffler nach Duisburg

Dynamo-Stürmer Manuel Schäffler kann aus Verletzungsgründen beim Auswärtsspiel in Duisburg nicht dabei sein.

Dynamo-Stürmer Manuel Schäffler kann aus Verletzungsgründen beim Auswärtsspiel in Duisburg nicht dabei sein.

Dresden. Es Dynamo Dresden trat bereits am Freitagmittag die lange Auswärtsfahrt nach Duisburg an. Am Sonntag (13 Uhr) sind die Spieler von Trainer Markus Anfang beim dort beheimateten MSV zu Gast und wollen im Duell zweier Tabellennachbarn den fünften Saisonsieg einfahren. Als Anfang am Freitag mit seinen Profis am Trainingszentrum im Ostragehege in den Mannschaftsbus stieg, fehlten allerdings wichtige Spieler. Während die Abwesenheit der Langzeitverletzten Luca Herrmann, Jong-Min Seo, Robin Becker und Panagiotis Vlachodimos niemand überraschte und auch die Fußverletzung von Christian Conteh seit zwei Tagen bekannt ist, musste Anfang vor der Abreise auf der Pressekonferenz noch einen Ausfall verkünden: den von Manuel Schäffler.

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Schäffler musste zum MRT

Der 33 Jahre alte Mittelstürmer (1 Saisontor, 1 Vorlage) kann wegen muskulärer Probleme und Schwierigkeiten mit der Achillessehne momentan nicht uneingeschränkt trainieren und somit auch beim MSV nicht eingesetzt werden. „Da ist was aufgetreten, was ihn behindert hat. Er wird wahrscheinlich ein paar Tage ausfallen“, informierte der Trainer die Öffentlichkeit. Schäffler sei nach Beschwerden mit der Achillessehne beim Arzt gewesen, man habe eine MRT-Untersuchung gemacht und dabei eine „kleine Muskelverletzung“ festgestellt. Um nicht eine schlimmere Verletzung zu riskieren, werde Schäffler geschont. „Er fühlt sich auch nicht in der Lage, 100 Prozent zu geben“, ergänzte Anfang.

Anfang denkt über anderes System nach

Trotz der Ausfälle kann Dynamo dennoch eine schlagkräftige Truppe in Duisburg auf den Platz schicken. Gut möglich ist aber, dass die Schwarz-Gelben bei den Blau-Weißen aufgrund vor allem des Fehlens von Conteh ihr Spielsystem von einem 3-5-2 auf ein 4-4-2 umstellen. Das ließ Anfang auf der Pressekonferenz durchblicken. Eine taktische Neuausrichtung des Tabellensiebenten könnte die Chance für Akaki Gogia sein, der erstmals seit seinem Comeback in Dresden in die Startelf rutschen könnte. Beim 3:0-Heimsieg gegen Borussia Dortmund II war der 30-Jährige, der zu Beginn der vorigen Woche vom FC Zürich nach Dresden zurückgekehrt war, erst in der Schlussphase eingewechselt worden. Der Deutsch-Georgier könnte in Duisburg auf dem rechten Flügel für Conteh zum Zuge kommen und dann einen klassischen offensiven Außenspieler verkörpern.

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