Unentschieden am Roten Main

Dynamo Dresden erreicht in Bayreuth nur ein mageres 1:1

Akaki Gogia (l.) und Michael Akoto (r.) bekämpfen Bayreuths Kapitän Benedikt Kirsch.

Akaki Gogia (l.) und Michael Akoto (r.) bekämpfen Bayreuths Kapitän Benedikt Kirsch.

Bayreuth. Das Wetter in der Festspielstadt war kühl, grau und regnerisch, aber die Stimmung im Hans-Walter-Wild-Stadion prächtig. Dafür sorgten maßgeblich die Fans von Dynamo Dresden, das beim Tabellenletzten der 3. Liga seiner Favoritenrolle aber nicht gerecht wurde und die erste Pflichtspiel-Begegnung beider Mannschaften mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden beendete. Die frühe Führung durch Manuel Schäffler (7.) hielt nur bis zur 45. Minute, dann glich Alexander Nollenberger aus. Das 1:1 reichte am Ende nicht, um erstmals auf Platz drei der Tabelle zu springen, obwohl die Konkurrenz aus Freiburg, Saarbrücken und Mannheim dies zugelassen hätte.

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Schäffler trifft mit dem ersten Angriff

Die Gäste aus Sachsen, bei denen Trainer Markus Anfang Manuel Schäffler, Michael Akoto und Ahmet Arslan für die noch gegen Ingolstadt (1:1) beginnenden Stefan Kutschke, Kyrylo Melichenko und Patrick Weihrauch mit der Startformation ins Rennen schickte, sahen sich gleich einer forschen Heimelf gegenüber, die an diesem Tag unbedingt die Rote Laterne wieder loswerden wollte. Die Truppe von Trainer Thomas Kleine versuchte sofort, Druck aufzubauen, zeigte keinen Respekt vor dem Zweitliga-Absteiger. Dennoch wurden die Gastgeber vor 8173 Zuschauern gleich mit dem ersten Angriff der Dresdner eiskalt erwischt, als Akoto den Ball gefühlvoll in Lauf von Schäffler spielte und der mit dem ersten Kontakt sofort abschloss und das 1:0 markierte (7.).

Bayreuths Zejnullahu trifft nur den Pfosten

Die Oberfranken haderten aber nicht lange mit dem Rückstand, sondern legten sofort wieder den Vorwärtsgang ein. Und fast hätte die „Oldschdod“ das 1:1 gemacht, als Emil Zejnullahu den rechten Pfosten des Dynamo-Tores traf (10.). Da ging ein Raunen durch die hinter dem Tor postierten Gästefans, die noch mehrmals mitansehen mussten, dass Zejnullahu zuviel Platz hatte und das Spiel der Hausherren ankurbelte. Bayreuth erwies sich als sehr bissig in den Zweikämpfen, Einsatz und Leidenschaft der SpVgg stimmten. Dynamo hatte Mühe, den Aufsteiger in seinem Drang in Richtung Drljaca-Tor zu bremsen, kam nur zu wenigen eigenen Vorstößen und kaum zu Abschlüssen. Arslan versuchte es mal mit einer Direktabnahme, doch der Ball flog weit über das Tor von Sebastian Kolbe (22.).

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Dynamo erneut im Glück, dann gelingt Bayreuth doch das 1:1

Die Heimelf beeindruckte das kein bisschen, mutig spielten Kleines Kicker weiter nach vorn. Und in der 34. Minute hatten die Gastgeber die nächste Großchance, als Kapitän Benedikt Kirsch vor Jonathan Meier flankte, der Ex-Auer Jann George zum Kopfball kam, der aber knapp am langen Pfosten vorbei ging. Da hatte Dynamo Dusel, das hätte erneut der Ausgleich sein können, der auch verdient gewesen wäre. Doch lange mussten die aufopferungsvoll kämpfenden Bayreuther nicht mehr auf das 1:1 warten. Es waren nur noch Sekunden bis zum Halbzeitpfiff zu spielen, da lief ein Konter über George, der vor Claudio Kammerknecht flankte und Alexander Nollenberger fand, der vor Stefan Drljaca die Nerven behielt und die Eingabe zum Ausgleich verwertete (45.). Da ertönte Richard Wagners Walkürenritt durch die Stadion-Lautsprecher, durften die Fans der Heimelf jubeln.

Bayreuth gibt weiter Gas

Nach der Halbzeitpause waren die Einheimischen zuerst wieder auf dem Platz, heiß darauf, dem Favoriten erneut die Stirn zu bieten. Doch das Einsteigen von Steffen Eder gegen Dennis Borkowski war schon grenzwertig, das Foul am Spielfeldrand wurde zu Recht mit Gelb geahndet (46.). Dynamo hatte immerhin mal wieder eine Szene, als Akaki Gogia Paul Will anspielte, doch den halbgaren Schuss des Hessen fing Bayreuths Keeper Sebastian Kolbe (51.).Gefährlicher war da der Freistoß von Alexander Groiß, den Drljaca nur mit Mühe abwehren konnte (54.).

Dynamo nun auch torgefährlicher

Doch Dynamo erarbeitete sich nun auch mehr Chancen. So schoss Arlan nur knapp am Dreiangel vorbei, als er einen Freistoß treten durfte (59.). Dann verfehlte Meier das Kolbe-Tor nur knapp, als ihn Gogia gut bedient hatte (61.). Trainer Anfang wechselte in der 69. Minute in der Offensive, nahm Borkowski vom Feld und brachte mit Patrick Weihrauch einen frischen Mann. Während bei den Gastgebern nun die Kräfte etwas nachließen, setzte Dynamo nach: Akoto prüfte Kolbe mit einem hohen Ball, Will schoss über die „Kiste“ der Bayreuther (74.). Ganz dick war dann die Chance von Arslan, der einen Querpass von Gogia aber neben das Tor der SpVgg setzte und sich zu Recht die Haare raufte (77.). In der Schlussphase versuchte Dynamo noch einmal alles, Anfang brachte mit Max Kulke und Stefan Kutschke noch mal ausgeruhte Kräfte, aber es fehlte an der nötigen Präzision, das Spiel doch noch für sich zu entscheiden.

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Beide Mannschaften wurden in Bayreuth stimmungsvoll empfangen.

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