EM in München

DSC-Leichtathleten greifen ins Geschehen ein

Die DSC-Asse Karl Bebendorf (l.) und Jonas Wagner wollen in München ins Finale.

Die DSC-Asse Karl Bebendorf (l.) und Jonas Wagner wollen in München ins Finale.

München/Dresden. Bei der Europameisterschaft in München gilt es an diesem Dienstag auch für die beiden DSC-Leichtathleten Karl Bebendorf und Jonas Wagner. Beide haben das Ziel, sich für das Finale zu qualifizieren. Hindernisläufer Karl Bebendorf reiste erst am Montag, also einen Tag vor seinem Vorlauf, aus dem Trainingslager in St. Moritz mit seinem Trainer Dietmar Jarosch an. Drei Wochen hatte sich der Olympia- und WM-Teilnehmer in der Höhe auf das Highlight vorbereitet, zufrieden aber zeigte sich der 26-Jährige nicht wirklich: „Es lief tatsächlich nicht wirklich optimal. Ich habe wohl an der einen oder anderen Stelle überzogen und zu viel gewollt, bin teilweise an meine Grenzen gestoßen“, bekannte der mehrfache deutsche Meister.

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Jarosch, der nur die letzten acht Tage dabei war, meinte nur: „Wir haben zuletzt noch versucht, einiges zu regulieren, haben die vergangenen drei Tage ruhiger gemacht. Das Ziel kann erstmal nur heißen, den Vorlauf überstehen.“ Wie fit er wirklich sei, werde er erst hundertprozentig wissen, nachdem der Startschuss gefallen ist, fügte Bebendorf an. „Es ist diesmal eine Wunderkiste.“ Von den beiden Vorläufen schaffen es jeweils die ersten Fünf plus die insgesamt fünf Zeitschnellsten ins 3000-m-Hindernisfinale am Freitag. „Das ist natürlich mein Ziel, denn es wäre meine erste Finalteilnahme bei einem großen internationalen Event“, so der Dresdner, der dazwischen zumindest noch einige Tage der Erholung hätte.

Am Abend tritt dann auch Hochspringer Jonas Wagner zu seinem Vorkampf an. Der Schützling von Jörg Elbe hatte zwar nicht die Norm von 2,30 m erfüllt, rückte aber durch die europäische Rangliste ins Starterfeld. Die Augen in diesem Wettkampf ruhen allerdings eher auf Titelverteidiger Mateusz Przybylko (Leverkusen) und dem Vierten der Hallen-EM Tobias Potye (München). Beide hatten bei der DM 2,30 m gemeistert. „Körperlich ist Jonas gut drauf, er muss das jetzt nur noch mit seiner Technik umsetzen. Im Training haben wir nochmal einen Reiz gesetzt, damit er seine Bestleistung angehen kann“, erläutert Jörg Elbe. In der Halle überquerte Wagner schon die 2,28 m, die jetzt als Qualifikationsnorm für das Finale festgelegt wurden.

Von Astrid Hofmann

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