WM in Budapest

Dresdner Wasserspringerin Tina Punzel verpasst Medaille knapp

Zweimal Viertbeste der Welt: Zu Edelmetall reicht es für Tina Punzel diesmal nicht ganz.

Zweimal Viertbeste der Welt: Zu Edelmetall reicht es für Tina Punzel diesmal nicht ganz.

Dresden. Bei Olympia hatten sich DSC-Wasserspringerin Tina Punzel und ihre für Berlin startende Partnerin Lena Hentschel im Dreimeter-Synchronspringen noch Bronze geschnappt, bei der WM in Budapest verfehlte das in Dresden trainierende Duo Edelmetall nur knapp. Im Vorkampf lagen beide noch auf dem dritten Platz. Im Finale aber konnten die Schützlinge von Trainer Boris Rozenberg die Leistung nicht ganz bestätigen und wurden am Ende als beste Europäerinnen Vierte (282,99 Punkte).

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Zu Bronze und den Australierinnen Maddison Keeney und Anabelle Smith fehlten dem deutschen Duo 11,13 Zähler. Gold sicherten sich erwartungsgemäß die Chinesinnen Chang Yani und Chen Yiwen. Silber holten Rin Kaneto/Sayaka Mikami aus Japan. „Es war kein Geheimnis, dass wir um Bronze kämpfen wollten“, meinte Punzel. „Mit Platz vier sind wir jetzt einen Platz dahinter. Das ist schon bitter. Auf der anderen Seite: Die Japanerinnen und die Australierinnen waren einfach einen Ticken besser“, befand sie ehrlich.

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Am Tag zuvor war die 26-Jährige im Dreimeter-Einzel ebenfalls Vierte geworden. Dabei bot sie bei ihrer sechsten WM-Teilnahme eine ganz starke Leistung. Mit 315,60 Punkten steigerte sie sich gegenüber dem Halbfinale noch einmal um 30 Punkte und avancierte hinter der chinesischen Siegerin Yiwen Chen (366,90), der Kanadierin Mia Vallée (329,00) und Yani Chang (China/325,85) zur besten Europäerin.

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Bis zum vorletzten Sprung lag die Dresdnerin sogar noch auf einem Medaillenrang, dennoch strahlte sie nach dem Wettkampf: „Nach der etwas schwierigen Vorbereitung, in der ich auch nochmal erkältet war, bin ich mit meiner Leistung super zufrieden. Ich war noch nie so happy mit Platz vier. Ich trauere der Medaille nicht hinterher, denn die wäre realistischerweise nicht drin gewesen. In den Endphasen fehlt mir immer so ein Pünktchen zu den anderen, aber ich habe das Maximum rausgeholt“, freute sich Tina Punzel, zumal es die beste deutsche Platzierung vom Dreimeterbrett seit der WM 1994 in Rom war, als Claudia Bockner Bronze gewann. Synchron-Partnerin Lena Hentschel kam auf Rang zwölf. Zuvor hatte Punzel im Mixed-Synchron mit Lou Massenberg Platz fünf belegt. DSC-Trainingspartnerin Saskia Oettinghaus feierte in Budapest ihr WM-Debüt vom Einmeterbrett und erreichte dort Rang 17. Die einzige deutsche Medaille holten bei dieser WM der Ex-Dresdner Timo Barthel und sein Partner Lars Rüdiger, die Bronze im Dreimeter-Synchron erkämpften.

Von Astrid Hofmann

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