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Basketball

Dresden Titans unterliegen Sandersdorf zu Hause mit 70:80

Julian Scott (r.) spielte ganz stark, aber die Titans verloren trotzdem.

Julian Scott (r.) spielte ganz stark, aber die Titans verloren trotzdem.

Dresden.Das letzte Spiel des Jahres war für die Fans der Dresden Titans kein vorweihnachtlicher Appetithappen, denn die Mannschaft des neuen Trainers Markus Röwenstrunk bot am vierten Advent gegen die BSW Sixers aus Sandersdorf nur Magerkost. So verloren die Dresdner vor 1352 Zuschauern in der Margon-Arena nicht unverdient mit 70:80. Es war die zweite Heimniederlage für die „Titanen“, die erste Pleite unter Röwenstrunks Leitung.

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„Wir haben nicht mit der richtigen Intensität angefangen. Ich weiß nicht, woran es lag. Wir waren eigentlich heiß auf das Spiel, aber am Anfang defensiv nicht bei 100 Prozent. Wir haben uns dann langsam reingebissen in das Spiel, bis zur zweiten Halbzeit rangekämpft, aber das letzte Prozent hat gefehlt. Offensiv haben wir auch zuviel liegen lassen“, ärgerte sich Röwenstrunk.

Schon nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber 18:21 zurück, zur Halbzeitpause beim 34:35 war aber weiter alles möglich, doch schlechte Wurfquoten aus dem Feld heraus – nur 50 Prozent bei den Zweiern und dürftige 20 Prozent bei den Drei-Punkte-Versuchen – verhinderten auch in den letzten beiden Vierteln die erhoffte Wende. Nur zwei Spieler bei den Dresdnern trafen zweistellig: Daniel Kirchner warf 13 Punkte, der US-amerikanische Neuzugang Julian Scott konnte es mit seinen insgesamt 28 Zählern auch nicht mehr reißen.

Was die Niederlage besonders ärgerlich macht, ist die Tatsache, dass die Gäste stark ersatzgeschwächt nach Dresden gekommen waren und es für sie trotzdem zum Sieg langte. „Wenn Sandersdorf mit fünf, sechs kranken Leuten und somit nicht mit der Spitzenmannschaft anreist, dann muss man trotzdem zu 100 Prozent konzentriert sein. Da reichen 60 Prozent Konzentration nicht“, ließ ein enttäuschter Titans-Geschäftsführer Jörn Müller Dampf ab. „Die Einstellung des kompletten Teams war nicht so, wie man es erwarten kann“, so Müller weiter. Ihn störte, dass sich die Mannschaft nach dem hart erkämpften 80:78-Sieg gegen Wolfenbüttel gleich wieder einen Hänger erlaubte: „Sie hat sich nicht belohnt, hätte nach dem Spiel davor eigentlich einen besseren Jahresabschluss verdient gehabt.“

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Müller hofft nun, dass alle die kurze Pause gut nutzen, um nach einer bislang turbulenten Serie körperlich und mental neue Kräfte zu tanken. Am 29. Dezember geht das Training wieder los, am 5. Januar wartet das Auswärtsspiel in Essen. Für das neue Jahr wünscht sich Müller nur eines: „mehr Konstanz“.

Beste Dresdner Werfer: Scott 28 Punkte, Kirchner 13, Heinonen 9, Baues 8, Kamber 5.

Von Jochen Leimert

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