Derbysieg

Dresden Titans gewinnen auch zu Hause gegen Medipolis Jena

Der Dresdner Daniel Kirchner war mit 15 Punkten bester Werfer seiner Mannschaft.

Der Dresdner Daniel Kirchner war mit 15 Punkten bester Werfer seiner Mannschaft.

Dresden. Welch ein Glücksmoment für die Dresden Titans! Die Mannschaft feierte am Samstagabend dank einer wahren Energieleistung den zweiten Sieg innerhalb von nur vier Tagen. Nach dem erst nach zweifacher Verlängerung errungenen 105:97-Auswärtserfolg am Mittwoch in Nürnberg kämpften die Jungs von Trainer Fabian Strauß ein wenig überraschend auch den gut besetzten Medipolis SC Jena nieder, der unter der Woche nicht im Einsatz gewesen war. Mit dem 81:70-Erfolg vor 2869 Zuschauern in der fast ausverkauften Margon-Arena glückte den „Titanen“ schon der zweite Sieg gegen das als einer der Favoriten in die Saison gestartete Traditionsteam aus Thüringen. Am 23. Dezember hatten die Dresdner schon 96:86 an der Saale gewonnen.

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Titans starten schwungvoll

Die Truppe um Kapitän Georg Voigtmann, der früher selbst sieben Jahre für Jena aktiv gewesen war, begann die Partie forsch und führte schnell 11:0, später sogar 22:5. Die Gäste kamen bis zum Ende des ersten Viertels zwar auf 10:23 heran, doch auch im zweiten und dritten Viertel lagen die Gastgeber klar vorn. Selbst wenn Jena im vierten Viertel mal auf sechs Punkte heranrückte und auf Kräfteverschleiß bei den Dresdnern zu hoffen begann, hatten die eine Antwort und gaben die Führung auch in den letzten Minuten nicht mehr ab. Zwar ließen die Thüringer nur wenige Dreierwürfe der Sachsen zu, doch die waren bei den Zweiern etwas besser und bei den Freiwürfen eine ganze Klasse (72 zu 35 Prozent).

Heck: „Das war eine super Teamleistung“

Titans-Flügelspieler Sebastian Heck gab zu: „Klar hatten wir unter der Woche ein langes Spiel und wir waren ein bisschen müde, aber wir haben wieder eine super Teamleistung gebracht, die Minuten recht ordentlich verteilt. Und bei der Kulisse, die einen angetrieben hat, war das mit der Müdigkeit gar nicht so schlimm.“ Dass nun schon der zweite Sieg gegen Jena glückte, das machte Heck ein wenig stolz: „Vor der Saison hat man das natürlich nicht gedacht, dass das möglich ist. Jena ist auch in einer schwierigen Situation. Aber so, wie wir momentan drauf sind, haben wir vor keinem Team Angst.“ Dresdens Aufbauspieler Chase Adams war auch begeistert von seiner Truppe: „Wir sind sehr gut mit dem Druck im Derby umgegangen. Ich freue mich für die Jungs, bin superhappy. Vor so einem großem Publikum zu gewinne, das war richtig gut.“

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Punktbeste Dresdner Werfer: Kirchner 15, Schmikale, Heck je 13, Adams, Teichmann je 8, Kachelries, Zerner und Graham je 6.

Titans-Trainer Strauß über den Erfolg gegen Jena
Titans-Trainer Strauß über den Erfolg gegen Jena

Der Coach der Dresdner nennt die Gründe für den Erfolg

DNN

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