Basketball

Dresden Titans erwarten die Bayer Giants aus Leverkusen

Titans-Trainer Fabian Strauß hofft, dass seine Truppe zu Hause den nächsten Sieg einfahren kann.

Titans-Trainer Fabian Strauß hofft, dass seine Truppe zu Hause den nächsten Sieg einfahren kann.

Dresden. Zweimal haben die Dresden Titans zuletzt nacheinander gewonnen: Erst gab es daheim gegen die Nürnberg Falcons einen knappen 72:69-Triumph, dann in Paderborn bei den Uni-Baskets einen 68:63-Auswärtserfolg. Weil aller guten Dinge aber drei sind, liebäugeln die Spieler von Trainer Fabian Strauß an diesem Sonnabend (18 Uhr, Margon-Arena) auch mit dem dritten Sieg in Serie. Gegner sind diesmal die Bayer Giants aus Leverkusen.

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Strauß: „Leverkusen ist eine Wundertüte“

Beim Blick auf die Tabelle scheint die Aufgabe allemal lösbar, denn die Rheinländer sind mit lediglich zwei Siegen aus zehn Spielen nur 17. des Klassements. Sie haben derzeit einige Verletzungsausfälle zu beklagen, aber durchaus noch Klasse in ihren Reihen. Strauß warnt den Tabellensiebenten ausdrücklich davor, die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen zu unterschätzen: „Ich glaube Leverkusen wird die größte Wundertüte sein, die wir in den letzten Wochen hatten. Es ist fraglich wie viele Verletzte von ihnen wieder zurück sind, wie viele Spieler aus der Profimannschaft und der zweiten Mannschaft dabei sind. Das werden wir erst am Samstag sehen. Deswegen müssen wir hoch fokussiert sein und auch wieder offensiv den Fuß aufs Gas kriegen. Wenn wir das schaffen, haben wir auf jeden Fall wieder eine Chance zu gewinnen.“

Zwei Leverkusener sind besonders gefährlich

Aufpassen müssen die Dresdner besonders auf zwei Spieler. Der Kanadier Abdul Mohamed trifft auf der Position des Small Forward mehr als 63 Prozent seiner Würfe aus der Midrange und verwandelte bislang 33 seiner 40 Freiwürfe in dieser Saison. Auch der US-Amerikaner Xavier Bishop ist effektiv (11,5 Punkte pro Spiel). In dieser Saison traf er fast jeden zweiten Wurf aus dem Feld (48,1 Prozent). Damit ist er einer der wichtigsten Spieler für die Giants, welche ihr letztes Spiel gegen die Jenaer mit 95:88 gewannen.

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Titans hoffen auf weniger Turnover

Auch wenn die Leverkusener wahrscheinlich nicht mit voller Kapelle anreisen, nehmen die Titans die Gäste sehr ernst: „Wir bereiten uns so auf sie vor, als wenn sie alle Mann dabeihätten“, versichert Strauß. Um die Siegchancen gegen sie zu erhöhen, erhofft sich der Dresdner Trainer vor allem weniger Turnover im Spiel seiner Truppe. Davon leisteten sich die Dresdner bislang mehr als alle anderen Teams in der Pro A, was dringend geändert werden muss. Strauß ist da aber zuversichtlich, dass seine Mannschaft ihre Ballverluste verringern kann: „Ich glaube, dass wir da in den letzten Wochen einen Schritt nach vorn gemacht haben.“

Fragezeichen hinter Kapitän Voigtmann

Offen ließ Strauß, ob Kapitän Georg Voigtmann am Samstagabend mitwirken kann. Der 28 Jahre alte Center, der in Paderborn fehlte, hat seine Knieprobleme noch nicht optimal auskuriert. Sonst hat Strauß personell keine Sorgen: „Wir gehen heute mit allen Spielern ins Training. Ich hoffe, dass wir auch mit allen heil da rauskommen“, sagte der Coach am Freitagnachmittag vor der letzten Einheit.

USV-Damen spielen vor den „Titanen“

Eine Besonderheit gibt es an diesem Spieltag noch: Vor den Titans dürfen die Damen des USV TU Dresden in der Margon-Arena ran. Sie erwarten ab 14 Uhr in der Regionalliga die Shorthorns Herzogenaurach.

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