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Wettkampf

Dreifach-Erfolge für Dresdner Schwimmer – Halle besteht „Feuerprobe“

Landeten alle auf dem Treppchen: die Dresdner Schwimmerinnen Alexandra Arlt, Lilo Firkert, Milla Sperlich und Celine Wolter (v. l. n. r.).

Landeten alle auf dem Treppchen: die Dresdner Schwimmerinnen Alexandra Arlt, Lilo Firkert, Milla Sperlich und Celine Wolter (v. l. n. r.).

Dresden.Auch in diesem Jahr präsentierten sich die Dresdner Schwimmerinnen und Schwimmer beim traditionellen Frühjahrspreis in heimischer Halle in hervorragender Verfassung. Bei den Superfinals (50 m) – dabei treten Schwimmer in unterschiedlichen Schwimmarten gegeneinander an und die Zeiten werden in Punkte, die sich an den jeweiligen Weltrekorden orientieren, umgerechnet – konnten sich die Lokalmatadoren mehrere Siege schnappen.

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Bei den Mädchen der Jahrgänge 2002 und älter gab es sogar einen Dreifach-Triumph. So gewann Lilo Firkert vor ihren DSC-Vereinsgefährtinnen Milla Sperlich und Alexandra Arlt. Mit Firkert (Jhg. 2002), die es mit 29,93 s im Rückenschwimmen auf 739 Punkte brachte, setzte sich übrigens die Jüngste des Trios durch.

Kaffeemaschine provoziert Feuerwehreinsatz

Bei den Jungs der Jahrgänge 2002/03 bewies einmal mehr Louis Dramm von den Dresdner Delphinen seine Qualitäten und holte sich souverän den Sieg. Trotz starker Konkurrenz gab es auch bei den Mädchen der Jahrgänge 2003/04 einen dreifachen Erfolg der heimischen Athletinnen. Es siegte Joelle Marie Meyer vom SV Weixdorf vor Celine Wolter (DSC) und Lilly Seibt (Delphine). „Wir können mit den Leistungen sehr zufrieden sein“, freute sich Organisationschef Dirk Oehme, der hinzufügte: „Und dass unser Wasser in der neuen Halle schnell ist, bewies die zwölfjährige Magdeburgerin Anna Maria Börstler, die mit 30,39 s über 50 m Rücken einen deutschen Altersklassenrekord aufstellte. Ihre Trainerin ist übrigens Olympiasiegerin Dagmar Hase.“

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Einen ganz anderen Schnelligkeitsrekord stellten alle Teilnehmer am Sonntag auf. Weil bei der Entkalkung der Kaffeemaschine der aufsteigende Dampf einen Feuermelder in Gang setzte, musste die gesamte Halle binnen weniger Minuten evakuiert werden und zudem rückte unverzüglich die Feuerwehr an.

„Alles hat absolut reibungslos funktioniert. Die Halle war noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr geräumt. Selbst die Sportlerinnen, die gerade ihren Wettkampf absolvierten, waren in Windeseile aus dem Wasser. Das war wirklich eine Bewährungsprobe unter Hardcore-Bedingungen und damit haben wir gezeigt, dass wir auch sicherheitstechnisch für große Veranstaltungen gerüstet sind“, so Oehme. Die besagten Schwimmerinnen durften ihren Wettkampf natürlich anschließend wiederholen.

Von Astrid Hofmann

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