Volleyball

Dippold-Turnier muss erneut abgesagt werden

Trainer Alexander Waibl muss sich was Neues einfallen lassen.

Trainer Alexander Waibl muss sich was Neues einfallen lassen.

Dresden. Zum zweiten Mal in Folge fällt das traditionelle Dippold-Turnier der Volleyballerinnen, das vom 12. bis 14. Oktober in Dippoldiswalde stattfinden sollte, aus. Nachdem Cheforganisator Klaus Kaiser bereits im Vorjahr das Event wegen mangelnder Teilnahme absagen musste, zwang ihn am Freitag das gleiche Problem erneut zu dieser bitteren Entscheidung. „Leider hatten nur der DSC, Münster und Erfurt zugesagt. Gemeinsam mit Trainer Alexander Waibl hatten wir uns noch um einige ausländische Mannschaften bemüht. Doch die Nationen, die bei der EM vertreten sind, haben ihre Teams nicht komplett und die anderen Länder beginnen bereits mit dem Ligabetrieb“, erklärte Kaiser, der auch bei weiteren deutschen Bundesligisten nicht auf den nötigen Widerhall stieß. „Es ist schon schade, wir hatten in den elf Jahren des Turniers phasenweise acht Mannschaften am Start.“

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Für den DSC ist die Absage des Turniers vor der Haustür natürlich besonders bitter. Alexander Waibl versucht nun, eine Alternative für sein Team zu finden. „Eventuell besteht für uns die Möglichkeit, an einem Turnier in Polen teilzunehmen“, so er Coach, der aber mit seinen DSC-Damen bereits am letzten September-Wochenende im Nachbarland aufschlägt. So trifft der deutsche Pokalsieger in Szamotuły unter anderen auch auf Meister Schwerin, dazu auf den zweimaligen polnischen Pokalsieger Budowlani Łódź und den polnischen Erstligisten Rzeszów. Wie im Vorjahr plant Waibl auch in diesem Jahr vom 19. bis 21. Oktober ein eigenes Turnier in der Margon Arena. „Gespräche mit möglichen Teilnehmern, darunter aus Polen, laufen“, erklärt der Coach, der Mitte August mit seinen Schützlingen in die Vorbereitung einsteigt.

Von Astrid Hofmann

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