Jetzt erst recht

DFB-Frauen geben auch für verletzte Giulia Gwinn Gas

Linda Dallmann (l.) und Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war die Betroffenheit über das Verletzungspech von Giulia Gwinn am Donnerstag auf der Pressekonferenz im Harbig-Stadion unschwer anzusehen.

Linda Dallmann (l.) und Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war die Betroffenheit über das Verletzungspech von Giulia Gwinn am Donnerstag auf der Pressekonferenz im Harbig-Stadion unschwer anzusehen.

Dresden. Gegen Frankreich können die DFB-Frauen am Freitagabend (20.30 Uhr/ARD) nicht in Bestbesetzung antreten. Anders als im EM-Halbfinale sind gegen die Equipe tricolore Lina Magull (FC Bayern/Corona), Sara Däbritz (Olympique Lyon/Sprunggelenksblessur) und Laura Freigang (Eintracht Frankfurt/Schulterprobleme) nicht dabei. Auch Giulia Gwinn vom FC Bayern fällt nach ihrem Trainingsunfall am Mittwoch in Dresden aus – allerdings noch weitaus länger, denn bei ihr wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert. Ein Schock für das gesamte Team.

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„Das tut einem natürlich weh, wenn man dabei ist und das sehen muss“, gestand die Münchnerin Linda Dallmann, die sonst mit Gwinn nicht nur bei Bayern und in der Nationalelf spielt, sondern auch gut mit ihr befreundet ist.

Voss-Tecklenburg berichtet von gedrückter Stimmung

Auch Cheftrainerin Martina Voss-Tecklenburg litt auf der Pressekonferenz am Donnerstagabend noch immer mit der schwer verletzten Mittelfeldspielerin. Bei aller Vorfreude auf das letzte Heimspiel der Mannschaft in diesem Jahr drücke Gwinns Pech auf die Stimmung: „Ich kann mich nicht uneingeschränkt freuen. Das müssen wir jetzt als Mannschaft tragen und verarbeiten.“ Man werde versuchen, aus der Not eine Tugend zu machen, den Frust in möglichst positive Energie zu verwandeln. „Wir werden auch für sie Gas geben und auch für sie ein tolles Spiel abliefern, weil sie es auch verdient hat“, versprach Linda Dallmann mit Blick auf die unglückliche Giulia Gwinn.

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Die Ausfälle wird die Bundestrainerin zum Anlass nehmen, einigen weniger erfahrenen Spielerinnen eine Chance zu geben. Da Frankreich auch diverse Ausfälle plagten, „glaube ich, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird – mit Tempo, ganz viel Energie“, so Voss-Tecklenburg am Vortag der EM-Revanche.

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